"Tatort" knackt die 1.300-Folgen-Marke – ein Kultkrimi feiert sich selbst
Gerlinde Heinrich"Tatort": Die Highlights aus 1000 Folgen - "Tatort" knackt die 1.300-Folgen-Marke – ein Kultkrimi feiert sich selbst
"Tatort" feiert Meilenstein: Über 1.300 Folgen seit dem Debüt
Die Kult-Krimireihe Tatort hat einen beeindruckenden Rekord erreicht: Seit ihrem Start sind mehr als 1.300 Folgen entstanden. Die Serie lief erstmals 1970 an und ist bis heute ein fester Bestandteil des sonntäglichen Fernsehprogramms. Anlässlich eines besonderen Jubiläums kehrten sogar zwei beliebte Ermittlerduos zurück – Klaus Borowski und Charlotte Lindholm – um einen neuen Fall zu lösen.
Alles begann am 29. November 1970 mit der Pilotfolge Taxi nach Leipzig, in der Kriminalhauptkommissar Paul Trimmel die Ermittlungen leitete. Die Besetzung umfasste Walter Richter, Renate Schroeter und Paul-Albert Krumm sowie Schauspieler wie Günter Lamprecht, Marianne Hachfeld und Erwin Klietsch.
Jahrzehnte später, 2016, wurde die 1.000. Folge ausgestrahlt – ebenfalls unter dem Titel Taxi nach Leipzig – als Hommage an die Ursprünge der Serie. In der Neuauflage übernahmen Walter Richter und Renate Schroeter erneut ihre Rollen, unterstützt von Hans Peter Hallwachs, Edgar Hoppe und Paul-Albert Krumm. Die Originalfolge von 1970 hatte ein größeres Ensemble, zu dem auch Lieselotte Kunze, Barbara Linau und Boris Mahlau gehörten.
Im Laufe der Jahre wechselte Tatort zwischen verschiedenen Ermittlern und Schauplätzen, doch sein Kernreiz blieb unverändert. Die Jubiläumsfolge 2016 war eine Feier der Seriengeschichte – eine Mischung aus Nostalgie und frischem Erzählstil.
Mit über 1.300 gelösten Fällen auf dem Bildschirm begeistert Tatort das Publikum noch immer jede Woche. Seit der Premiere 1970 hat sich die Serie weiterentwickelt, bleibt ihren Wurzeln aber treu – wie die Neuauflage von Taxi nach Leipzig 2016 zeigt. Die Fähigkeit, sich stets neu zu erfinden und dabei doch dem ursprünglichen Geist verbunden zu bleiben, macht Tatort zu einem Dauerbrenner im deutschen Fernsehen.
