27 April 2026, 12:17

Streit um knochentrockenen Rasen: Kölns Platzproblem spaltet Bundesliga-Trainer

Eine wolkenverhangene Ansicht eines Baseball-Stadions mit leeren Sitzplätzen, umgeben von einer Stadtkulisse, Bäumen und fernen Gebäuden.

Streit um knochentrockenen Rasen: Kölns Platzproblem spaltet Bundesliga-Trainer

Ein kürzlich ausgetragenes Bundesliga-Spiel in Köln hat wegen des ungewöhnlich trockenen Platzes Aufsehen erregt. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte die Bedingungen und bezeichnete die Spielfläche als "knochentrocken" – mit der Behauptung, dies habe das Spiel verlangsamt. Kölns Cheftrainer René Wagner konterte dagegen mit Humor und schlug vor, die Sonne könnte schuld sein.

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Das Problem wurde während der Partie deutlich, bei der die Temperaturen in Köln zwischen 17 und 19 Grad Celsius lagen. Hjulmand fragte, ob der Rasen bewässert und dann absichtlich austrocknen gelassen worden sei, was die Spielgeschwindigkeit beeinträchtigt habe. Wagner wies jedoch jeden Vorwurf einer gezielten Manipulation der Spielfläche zurück.

Später entschuldigte sich Wagner, falls der Eindruck entstanden sei, sein Team habe etwas zu verbergen. Er räumte ein, dass die Pflege des Rasens in Köln eine besondere Herausforderung darstelle, da das Gras dort schnell verbrenne und sorgfältiger Wartung bedürfe. Das Greenkeeping-Handbuch der DFL empfiehlt, die Bewässerung an Wetter und lokales Mikroklima anzupassen – doch die örtlichen Gegebenheiten scheinen ein wiederkehrendes Problem zu verursachen.

Kein Einzelfall: Die Bundesliga verzeichnet in Köln ein lokal begrenztes Phänomen übermäßig trockener Plätze, das die Arbeit der Platzwarte besonders erschwert.

Die Diskussion um die Platzverhältnisse unterstreicht die Schwierigkeiten bei der Pflege von Naturrasen in bestimmten Klimazonen. Während Hjulmand Bedenken hinsichtlich der Chancengleichheit äußerte, verwies Wagner auf umweltbedingte Faktoren. Die Richtlinien der DFL bleiben zwar bestehen, doch Kölns spezifische Bedingungen stellen weiterhin eine Herausforderung für Platzpersonal und Mannschaften dar.

Quelle