23 March 2026, 18:14

SPD in Solingen plant Arbeitsplätze für Geflüchtete und Bürgergeld-Empfänger:innen

Liniengraph, der die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

SPD in Solingen plant Arbeitsplätze für Geflüchtete und Bürgergeld-Empfänger:innen

Die SPD-Fraktion in Solingen hat ein neues Programm vorgeschlagen, um sinnvolle Arbeitsplätze für Geflüchtete mit anerkanntem Status und Empfänger:innen von Bürgergeld zu schaffen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die soziale Integration zu stärken und gleichzeitig strukturierte Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten. Die Parteimitglieder betonen, dass diese Stellen keine bestehenden Arbeitsplätze ersetzen, sondern Lücken in gesellschaftlich wertvoller Arbeit schließen sollen.

Die Initiative richtet sich an anerkannten Geflüchteten sowie erwerbsfähige Bürger:innen, die staatliche Leistungen beziehen. Corinna Faßbender, sozialpolitische Sprecherin der SPD, hob hervor, wie Arbeit das Selbstwertgefühl, den Tagesablauf und die Teilhabe am Gemeinschaftsleben verbessere. Der lokale Unternehmer Daniel Weber, Mitglied im Aufsichtsrat, ergänzte, dass sinnvolle Beschäftigung entscheidend sei, um Zuwandernden die Integration zu erleichtern und langfristige Berufsfähigkeiten zu vermitteln.

Eine zentrale Rolle sollen gemeinnützige Organisationen übernehmen, die auf ihre bestehenden Netzwerke und Fachkenntnisse zurückgreifen können. Die Stadtverwaltung muss nun ein vollständiges Konzept inklusive Kostenschätzung erarbeiten, das vor den nächsten Haushaltsberatungen vorgelegt wird. Wie viele Personen potenziell teilnehmen könnten, bleibt unklar – aktuelle Daten zu erwerbsfähigen Geflüchteten oder Bürgergeld-Empfänger:innen in Solingen liegen nicht vor.

Im Mittelpunkt steht die Schaffung zusätzlicher Tätigkeiten, die der Gesellschaft nutzen, ohne mit dem regulären Arbeitsmarkt in Konkurrenz zu treten. Die SPD erhofft sich dadurch einen leichteren Übergang in stabile Beschäftigungsverhältnisse sowie eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

Der Vorschlag geht nun in die nächste Phase: Die Verwaltung wird in einem kommenden Bericht Stellung nehmen. Bei einer Zustimmung könnte das Programm strukturierte Arbeitsmöglichkeiten für benachteiligte Gruppen in Solingen bieten. Die endgültige Entscheidung hängt von den Haushaltsverhandlungen und der Umsetzbarkeit der geplanten Maßnahmen ab.

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