Simone Ballacks neuer Lebensmut: Vom Verlust zur Unabhängigkeit in Italien
Mirjana SchachtSimone Ballack feiert runden Geburtstag - Simone Ballacks neuer Lebensmut: Vom Verlust zur Unabhängigkeit in Italien
Simone Ballack spricht über ihr Leben nach der Tragödie und ihren Weg in die Unabhängigkeit
Die 50-jährige Simone Ballack, einst vor allem als Ehefrau des Fußballers Michael Ballack bekannt, führt heute ein Boutique-Hotel in Italien und blickt auf den Verlust ihres Sohnes Emilio zurück.
Ihre Beziehung zu Michael Ballack begann, als sie als Kellnerin in Kaiserslautern arbeitete. Gemeinsam bekamen sie drei Söhne, geboren 2001, 2002 und 2005. Nach der Scheidung 2012 zog sie sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurück, trat später aber in Shows wie Let's Dance und Promi Big Brother auf.
Von 2013 bis 2017 betrieb sie in Kaiserslautern ihr eigenes Restaurant, die Chickeria. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Hotelfachfrau und eröffnete im Frühjahr 2025 am Gardasee ihr Boutique-Hotel MioMio. Trotz ihrer Vergangenheit im Rampenlicht schätzt sie heute ihr privates Leben – sie lebt in Italien, bleibt aber in der Nähe von München, um im Notfall für ihre Familie da zu sein.
2019 heiratete sie ihren Jugendfreund Andreas Mecky, doch 2023 trennten sie sich. Ein schwerer Schlag traf sie 2021, als ihr Sohn Emilio bei einem Quad-Unfall in Portugal ums Leben kam. Seitdem spricht sie davon, seine Gegenwart wie eine führende Energie oder einen Engel zu spüren.
Ballack betont stets ihre Unabhängigkeit: Seit 14 Jahren ist sie finanziell auf eigenen Beinen und belegte kürzlich den vierten Platz in der Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!, nur wenige Tage vor ihrem 50. Geburtstag.
Heute vereint Simone Ballack die Leitung ihres Hotels mit ihrer persönlichen Heilung. Sie bleibt zwar privat, hält aber Verbindung zu ihrer Vergangenheit – sie bewahrt Emilios Erinnerung und baut ihr Leben nach eigenen Vorstellungen auf. Ihre Geschichte steht für Widerstandskraft: vom öffentlichen Interesse zur stillen Stärke in Italien.
