02 April 2026, 10:11

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trümmerteilen auf den Schienen, einer Gruppe von Menschen in der Nähe, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke, Strommasten und Drähte im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter hat am frühen Donnerstagmorgen in Frechen-Königsdorf schwere Verletzungen erlitten, nachdem er von einem Zug erfasst wurde. Bei dem Unfall war ein Regional-Express von Köln beteiligt, was zu erheblichen Behinderungen auf der RE-9-Strecke führte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Königsdorf. Der Arbeiter befand sich in einem gesperrten Bereich, als der RE 9 in den Abschnitt einfuhr. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Kollision löste umgehend Chaos für Reisende aus. Sieben Züge hatten Verspätungen von insgesamt etwa 90 Minuten, während die RE-9-Linie für fast zwei Stunden komplett gesperrt werden musste. Teilweise Streckensperrungen und Umleitungen wurden eingerichtet, um die Folgen zu bewältigen.

Seit dem tödlichen Unfall am 15. Oktober 2024 – als ein weiterer Mitarbeiter vom selben RE-9-Zug erfasst wurde – hat die Deutsche Bahn die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Dazu gehören eine verstärkte Gleisüberwachung durch Drohnen und Kameras, strengere Absperrungen mit Licht- und Tonwarnungen sowie verpflichtende Schulungen für Lokführer, um Gefahren früher zu erkennen. Alle Maßnahmen wurden bis Ende 2025 bundesweit umgesetzt.

Die Behörden ermitteln noch, wie es zu dem jüngsten Vorfall kommen konnte. Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die RE-9-Strecke inzwischen wieder freigegeben wurde. Die aktualisierten Sicherheitsprotokolle der Deutschen Bahn gelten nun auf allen Regional-Express-Strecken. Die Untersuchungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Quelle