Zweispielige Sperre für Dzeko - Schalke legt Berufung ein - Schalke 04 kämpft gegen Sperre für Edin Džeko nach Roter Karte
Schalke 04 will gegen Sperre für Edin Džeko vorgehen
Schalke 04 wird gegen die zweispielige Sperre für Stürmer Edin Džeko Widerspruch einlegen. Die Strafe folgt nach einer Roten Karte in der jüngsten Partie gegen Hannover 96. Der Verein hält das Urteil für zu hart und kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.
Džeko war im Spiel gegen Hannover 96 wegen gefährlichen Spiels des Feldes verwiesen worden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhängte daraufhin ein zweispieliges Sperrurteil. Sollte der Einspruch scheitern, würde der 39-Jährige das anstehende Spiel gegen Darmstadt 98 sowie möglicherweise die folgende Partie gegen den Karlsruher SC verpassen.
Schalke argumentiert, dass Džekos Zweikampfverhalten die Gesundheit des Gegners nicht rücksichtslos gefährdet habe. Der Klub sieht die Sperre als unverhältnismäßig an und hofft, sie vor dem nächsten Ligaspiel abwenden zu können.
Der erfahrene Angreifer war in dieser Saison nach langer Zeit im Ausland in den deutschen Fußball zurückgekehrt. Seine erste Station in der Bundesliga hatte er 2007 beim VfL Wolfsburg, wo er in 104 Spielen 68 Tore erzielte. Es folgten Engagements bei Manchester City, der AS Rom, Inter Mailand und Fenerbahçe. Schalke verpflichtete ihn im Wintertransferfenster 2025/26, um den Aufstiegskampf mit seiner Erfahrung zu stärken – trotz seines Alters.
Die Entscheidung über den Einspruch wird zeigen, ob Džeko bald wieder auf dem Platz steht. Falls die Sperre bestehen bleibt, muss er zwei wichtige Spiele pausieren. Der Widerspruch des Vereins unterstreicht dessen Überzeugung, dass der Stürmer sich im umstrittenen Vorfall korrekt verhalten hat.






