Sammelklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück
Mirjana SchachtSammelklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück
Klagensammelverfahren gegen Amazon: So bekommen Sie Ihr Geld zurück
Teaser: Amazon hat bei einigen Dienstleistungen die Preise erhöht – nun gibt es zwei Sammelklagen. Hier erfahren Sie, welche Amazon-Kunden Anspruch auf eine Rückerstattung haben.
Amazon sieht sich mit zwei unabhängigen Sammelklagen wegen Preiserhöhungen bei seinen Dienstleistungen konfrontiert. Die erste, eingereicht vom Verbraucherzentrale Bundesverband Nordrhein-Westfalen (VZ NRW), richtet sich gegen die Erhöhung der Amazon Prime Mitgliedschaftsgebühren. Ein zweites Verfahren, initiiert von der Verbraucherzentrale Sachsen, zielt auf die gestiegene Werbelast bei Prime Video ab.
Die VZ NRW hat am 5. Dezember 2025 rechtliche Schritte gegen die Preiserhöhung der Amazon Prime Mitgliedschaft eingeleitet. Die Klage wurde beim Oberlandesgericht Hamm eingereicht; ein späteres Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestätigte, dass die Erhöhung rechtswidrig war. Bevor betroffene Kunden dem Verfahren beitreten können, muss das Gericht zunächst die Einrichtung eines offiziellen Forderungsregisters genehmigen.
Kunden, die von der Prime Preiserhöhung betroffen sind, müssen abwarten, bis das Gericht das Forderungsregister freigibt. Sobald dies geschehen ist, können sie sich über ein offizielles Portal der Klage anschließen. Im sächsischen Verfahren ist die Registrierung für Nutzer, die sich über die erhöhte Werbung bei Prime Video beschweren, bereits möglich.
