Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Stammplatz-Kampf und Premier-League-Träumen
Mirjana SchachtSaid El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Stammplatz-Kampf und Premier-League-Träumen
Die Spannungen zwischen dem aufstrebenden Star des 1. FC Köln, Said El Mala, und Trainer Lukas Kwasniok nehmen zu. Der junge Stürmer kämpft in dieser Saison um einen Stammplatz in der Startelf, obwohl er als Einwechselspieler überzeugende Leistungen zeigt. Unterdessen bleibt der Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion weiterhin daran interessiert, ihn – und auch seinen Bruder – im Sommer zu verpflichten.
El Mala wechselte im Juli 2024 zum FC Köln und kam seitdem auf 18 Bundesliga-Einsätze, in denen er sieben Tore erzielte und drei Vorlagen gab. Allerdings stand er in dieser Saison nur neunmal in der Startformation – bei insgesamt 21 Spielen. Kwasniok setzt ihn häufig als "Joker" ein, eine Rolle, die der Trainer selbst als "Spielveränderer" bezeichnet. Doch diese Position nährt sowohl Begeisterung als auch Frustration.
Die begrenzte Spielzeit und öffentliche Äußerungen El Malas über einen möglichen Wechsel in die Premier League im Januar haben die Situation zusätzlich belastet. Kwasniok betont, er wolle den Spieler vor zu großer Belastung schützen, doch der Stürmer fühlt sich durch manche Aussagen des Trainers kritisiert. Trotz der Spannungen werden beide am kommenden Montag gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen auftreten.
Brighton legte im Februar ein offizielles Angebot vor, das laut Berichten zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni lag. Die Kölner Führung um Sportdirektor Thomas Kessler lehnte das Gebot ab und hielt El Mala vorerst in Köln. Doch die "Seagulls" geben sich ungebrochen und wollen den Spieler sowie seinen Bruder im anstehenden Transferfenster verpflichten.
Beim FC Köln hat El Mala im Vergleich zu seiner Zeit bei Brighton eine deutliche Steigerung gezeigt – dort kam er in der ersten Mannschaft kaum zum Einsatz. Seine 18 Liga-Spiele und sieben Tore in dieser Saison übertreffen bei Weitem seine bisherige Bilanz von nur zehn Einsätzen und einem Tor vor seinem Wechsel.
Fürs Erste bleibt El Mala beim FC Köln, doch der Sommer könnte eine neue Phase einläuten. Brightons Hartnäckigkeit und der Ehrgeiz des Spielers deuten auf einen möglichen Abschied hin. Gleichzeitig bleibt das Verhältnis zu Kwasniok weiter ein Thema, während die Saison voranschreitet.
