Said El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln trotz Premier-League-Interesse
Mirjana SchachtSaid El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln trotz Premier-League-Interesse
Die Zukunft von Said El Mala beim 1. FC Köln bleibt ungewiss nach einer enttäuschenden Rückrunde der Saison. Der 25-jährige Stürmer kämpft mit seiner Form und blieb in den letzten sechs Spielen ohne Torbeteiligung oder Vorlage. Unterdessen hat der Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion wiederholt versucht, ihn zu verpflichten.
Brighton zeigte erstmals im Sommertransferfenster 2025 Interesse an El Mala. Die Bemühungen setzten sich bis Januar 2026 fort, wobei Trainer Fabian Hürzeler den Angreifer angeblich an die Südküste Englands holen wollte. Doch Kölns Sportdirektor Thomas Kessler lehnte alle Angebote ab und betonte, der Verein wolle den Spieler halten, um die Kaderstärke zu erhalten und möglicherweise später einen besseren Deal zu erzielen.
El Malas Situation beim 1. FC Köln hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt. Zwar steuerte er in dieser Saison zehn Scorerpunkte bei (sieben Tore, drei Vorlagen), doch alle Leistungen datieren von vor Mitte Januar. Seither blieb er ohne weiteren Treffer oder eine Torbeteiligung. Zudem hat sich seine Rolle unter Cheftrainer Lukas Kwasniok verringert – 13 seiner 22 Bundesliga-Einsätze absolvierte er als Einwechselspieler. Berichten zufolge ist das Verhältnis zwischen den beiden angespannt.
Trotz der Spekulationen steht El Mala noch bis 2030 unter Vertrag, ohne Ausstiegsklausel, die einen Wechsel erleichtern würde. Neben Brighton soll auch der FC Bayern München ihn als Backup-Option für Flügelspieler Luis Díaz ins Auge gefasst haben.
El Malas fehlende Leistungen in letzter Zeit und die Weigerung des Vereins, ihn abzugeben, lassen seine Zukunft offen. Mit einem langfristigen Vertrag und ohne Ausstiegsklausel hat Köln derzeit die stärkere Verhandlungsposition. Dennoch könnte das anhaltende Interesse von Brighton und Bayern die Diskussionen im nächsten Transferfenster wiederbeleben.
