27 June 2026, 12:09

"SAFE HOUR" zeigt: Gewalt am Arbeitsplatz betrifft Schulen, Kliniken und Straßenbau gleichermaßen

#safeOnDuty: Chancen und Synergien des grenzüberschreitenden Austauschs / Diskussionsrunde des Präventionsnetzwerks #safeOnDuty beleuchtet lokale Zusammenarbeit zur Gewaltschutz

"SAFE HOUR" zeigt: Gewalt am Arbeitsplatz betrifft Schulen, Kliniken und Straßenbau gleichermaßen

Am Dienstag, dem 8. Juli 2025, veranstaltete das Präventionsnetzwerk #SicherImJob eine Online-Veranstaltung unter dem Titel „SAFE HOUR“, die sich mit Gewalt am Arbeitsplatz befasste. Die Reihe konzentrierte sich auf die fachübergreifende Zusammenarbeit, um das Problem zu bewältigen. Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Straßeninstandhaltung berichteten von ihren Erfahrungen und Lösungsansätzen.

Ulrike Purz, Schulleiterin der Gesamtschule Buer-Mitte, schilderte die täglichen Bedrohungen und verbale Angriffe in Schulen. Sie erläuterte, wie solche Vorfälle Lehrkräfte belasten und das Lernumfeld stören. Dr. Norman Hecker, Chefarzt am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen, sprach über die Belastung des Notfallpersonals. Er betonte, dass verbale und körperliche Übergriffe für medizinische Teams eine häufige Herausforderung darstellen.

Dr. Sascha Kaiser, Direktor bei Strassen.NRW, thematisierte Konflikte bei der Straßeninstandhaltung, die oft bei Aufgaben wie Vegetationsbeseitigung oder der Absicherung von Baustellen entstehen. Christian Bredau von der Polizei Gelsenkirchen gab Ratschläge zum Umgang mit gewalttätigen Vorfällen und unterstrich die Bedeutung von Prävention, Nachsorge und organisatorischen Maßnahmen.

In Gelsenkirchen wurde die Zusammenarbeit zwischen Institutionen durch Initiativen wie den „Runden Tisch Gewaltprävention“ für Schulen gestärkt. Zudem wurden abgestimmte Reaktionsstrategien für Vorfälle entwickelt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine nachhaltige Gewaltprävention gemeinsame Anstrengungen und sektorübergreifende Kooperation erfordert – stabile Netzwerke seien dabei unverzichtbar, um Beschäftigte zu schützen.

Die Reihe „SAFE HOUR“ wird mit weiteren Terminen fortgesetzt, die auf der Website von #SicherImJob angekündigt werden. Für weitere Informationen ist das Netzwerk unter der Telefonnummer 49 251 275 1125, per E-Mail an [email protected] oder über die Website erreichbar. Gewalt am Arbeitsplatz bleibt in zahlreichen Branchen ein drängendes Problem, wobei jede mit eigenen Herausforderungen konfrontiert ist.

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