RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in Großbritannien – Aktie steigt
Mirjana SchachtRWE bekommt Aufwind bei UK-Offshore-Auktion - RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in Großbritannien – Aktie steigt
RWE hat Verträge für Offshore-Windparks in Großbritannien mit einer Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt gewonnen. Zu den Projekten zählen unter anderem die großen Vorhaben Norfolk Vanguard East und West sowie Standorte in der Dogger Bank South und in der Irischen See. Investoren reagierten positiv auf die Nachricht – der Aktienkurs des Konzerns stieg nach Bekanntwerden der Deals.
Die erfolgreichen Gebote umfassen drei zentrale Projekte. Norfolk Vanguard East und West, beide vor der Küste Norfolks gelegen, sind Teil der Vereinbarung. Zudem sicherte sich RWE die Rechte an Dogger Bank South sowie am Windpark Awel y Môr in der Irischen See.
Um die Umsetzung dieser Vorhaben zu beschleunigen, geht RWE eine Partnerschaft mit dem globalen Investmentunternehmen KKR ein. Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt KKR einen 50-Prozent-Anteil an den Windparks Norfolk Vanguard East und West. Die Transaktion soll noch in diesem Sommer abgeschlossen werden, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen zielt darauf ab, die Entwicklung der Norfolk-Standorte bis Ende 2025 abzuschließen. Analysten stufen RWE als einen der großen Gewinner der jüngsten britischen Offshore-Wind-Auktion ein.
Die neuen Verträge erweitern das Offshore-Wind-Portfolio von RWE beträchtlich. Mit der Beteiligung von KKR liegen die Norfolk-Projekte im Zeitplan für eine Fertigstellung innerhalb von drei Jahren. Die gestärkte Position des Konzerns auf dem britischen Markt folgt auf ein hart umkämpftes Bieterverfahren.
