Rot-Weiss Essen stürmt mit Siegesserie auf Platz zwei der 3. Liga
Mirjana SchachtRot-Weiss Essen stürmt mit Siegesserie auf Platz zwei der 3. Liga
Rot-Weiss Essen (RWE) klettert mit einer starken Serie auf Platz zwei der 3. Liga
Unter Trainer Uwe Koschinat hat Rot-Weiss Essen eine beeindruckende Form gezeigt und sich in der 3. Liga auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Der hart erkämpfte 2:1-Auswärtssieg gegen Viktoria Köln am 22. März brachte die Mannschaft auf 55 Punkte aus 30 Spielen. Gleichzeitig sicherte sich das Team damit den vierten Sieg in Folge und übertraf vor der letzten Länderspielpause die selbst gesteckte Zwischenmarke von 54 Zählern.
Die aktuelle Siegesserie begann mit Erfolgen gegen SV Waldhof Mannheim, die zweite Mannschaft von TSG Hoffenheim und Erzgebirge Aue. Beim Spiel in Köln trafen Dickson Abiama und Lucas Brumme für RWE, das trotz spätem Druck der Gastgeber die knappe Führung über die Zeit rettete.
Mit nur sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer VfL Osnabrück geht es für Essen nach der Pause in eine entscheidende Phase: Ein Dreierpack an Spielen steht an. Zunächst gastiert die Mannschaft beim abstiegsbedrohten 1. FC Schweinfurt in einem Pflichtsieg-Spiel, ehe der FC Ingolstadt zu Hause empfangen wird. Der Höhepunkt folgt am 4. April mit dem Derby gegen den Lokalrivalen MSV Duisburg an der Hafenstraße. Die "Zebras" liegen nur einen Punkt hinter RWE – die Partie hat damit besondere Brisanz.
Allerdings muss Koschinat in diesen Spielen auf zwei Leistungsträger verzichten: José-Enrique Ríos Alonso und Michael Kostka sind nach zu vielen Gelben Karten gesperrt. Trotz dieses Rückschlags zeigen sich sowohl der Cheftrainer als auch Mannschaftskapitän Michael Schultz zuversichtlich, dass die Mannschaft ihren Lauf fortsetzen kann.
Der Sieg in Köln versetzt RWE in eine starke Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Saison. Mit 15 Siegen, zehn Unentschieden und nur fünf Niederlagen aus 30 Spielen gilt es nun, die anstehenden Partien ohne die gesperrten Akteure zu meistern. Die Formkurve wird entscheiden, ob der zweite Platz gehalten – oder gar Osnabrück an der Tabellenspitze bedroht werden kann.






