27 June 2026, 04:09

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Stadt L"unen bedauert den R"ckzug von Rossmann - Pläne werden gemeinsam mit der Politik vorangetrieben

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Rossmann zieht Pläne für Logistikzentrum in Lünen zurück

Der Drogeriekonzern Rossmann hat seine Pläne zum Bau eines Logistikzentrums in Lünen zurückgezogen. Das geplante Projekt hätte auf dem ehemaligen Steag-Industriegelände 1.400 Arbeitsplätze geschaffen. Die Entscheidung des Unternehmens folgte auf eine politische Debatte, die bei der Führungsetage einen negativen Eindruck hinterließ.

Die Stadt Lünen hatte das Steag-Gelände entwickeln wollen, um Arbeitsplätze, Gewerbesteuereinnahmen und die lokale Kaufkraft zu stärken. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg zeigte sich enttäuscht über den Rückzug von Rossmann, betonte jedoch, dass die Entwicklungspläne für das Areal fortgeführt werden. Sie unterstrich, dass die Stadt eng mit lokalen Politikern an den nächsten Schritten arbeiten werde.

Arnold Reeker, technischer Beigeordneter der Stadt, erklärte, dass die Arbeiten auf dem Steag-Gelände wie geplant voranschreiten würden. Nun stehe der Stadtrat vor der Entscheidung, ob das Bebauungsplanverfahren vorangetrieben werden soll. Bürgermeisterin Förster-Teutenberg hatte zuvor alle Fraktionen aufgefordert, die Bemühungen zur Ansiedlung von Unternehmen in der Region zu unterstützen.

Trotz des Rückschlags lobte Rossmann die Stadtverwaltung für die professionelle und konstruktive Zusammenarbeit während der Planungsphase.

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Der Rückzug bedeutet einen herben Verlust an potenziellen Arbeitsplätzen für Lünen. Die Stadt bleibt jedoch entschlossen, das Steag-Gelände weiterzuentwickeln, und wird bald über die nächsten verfahrensrechtlichen Schritte entscheiden. Lokale Verantwortliche suchen weiterhin nach Wegen, um Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum in der Region zu sichern.

Quelle