10 January 2026, 18:14

Rocco Reitz fordert mehr europäische Einheit beim Bergischen Neujahrsempfang

Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen, zwei ausländischen Flaggen, einem orangen Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.

Rocco Reitz fordert mehr europäische Einheit beim Bergischen Neujahrsempfang

Bergischer Handwerksverband feiert traditionellen Neujahrsempfang

Diese Woche richtete der Bergische Handwerksverband seinen jährlichen Neujahrsempfang aus. Rund 90 Gäste aus Handwerk, Wirtschaft, Politik und Handel folgten der Einladung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Zusammenhalt und die Notwendigkeit einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit.

Geschäftsführer Marcus Otto eröffnete den Abend mit einem Dank an die ausscheidenden Funktionsträger für ihr Engagement. Anschließend begrüßte er acht neu gewählte Amtsträger: Klaus Grootens, Arne von Boetticher, Stefan Hebbel, Marcel Kreutz, Bernd Hibst, Laura Lundberg, Jan Gutowski und Sven Engelmann.

Besondere Aufmerksamkeit galt auch drei neu berufenen politischen Persönlichkeiten: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner. Der Empfang sollte den Dialog und den Austausch zwischen den Teilnehmenden fördern.

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Obermeister Rocco Reitz betonte in seiner Rede die Bedeutung eines geeinten Europas. Er kritisierte die zögerliche Entwicklung seit 1949 und forderte, dass bis heute mehr hätte erreicht werden müssen. Mit einem Zitat von Rainer Maria Rilke – „Man muss den Wandel leben, den man anstrebt“ – forderte er die Gäste auf, ihr eigenes Engagement zu hinterfragen. Dennoch zeigte sich Reitz zuversichtlich: Ein starkes Europa sei noch möglich, wenn alle ihren Beitrag leisteten. Der Abend endete mit einer klaren Botschaft: Gemeinsames Handeln treibt den Fortschritt voran.

Die Veranstaltung unterstrich den Wert der Zusammenarbeit über alle Branchen hinweg. Neue Führungskräfte wurden vorgestellt, und die Forderung nach europäischer Einheit prägte den Ausblick auf das kommende Jahr. Der Empfang bewies einmal mehr seine Rolle als Plattform, die die wichtigsten Akteure der Region verbindet und inspiriert.