18 December 2025, 00:29

Rheinmetall verkauft Automotive- und Energiesparte an Private-Equity-Firmen

Eine belebte Straßenszene mit zahlreichen Fahrzeugen, Gebäuden auf beiden Seiten, Menschen, die die Straße entlanggehen, und einer Gruppe von Menschen, die vor einem Geschäft auf der linken Seite stehen.

Rheinmetall verkauft Autozuliefergeschäft - Rheinmetall verkauft Automotive- und Energiesparte an Private-Equity-Firmen

Rheinmetall trennt sich von Automotive- und Energiesparte

Rheinmetall trennt sich von Automotive- und Energiesparte

Rheinmetall trennt sich von Automotive- und Energiesparte

  1. Dezember 2025, 23:30 Uhr

Rheinmetall hat Pläne bekannt gegeben, seine Sparten für Automobilzulieferung und Energietechnik zu veräußern. Der Schritt erfolgt im Rahmen einer Anpassung der Finanzprognosen für das Jahr 2025. Zwei Private-Equity-Gesellschaften, KKR und Advent International, führen derzeit Verhandlungen über den Kauf des Geschäftsbereichs.

Zum Verkauf steht das gesamte Automobilzuliefergeschäft von Rheinmetall sowie Teile des Energiebereichs. Nach Abschluss der Transaktion wird das Unternehmen seine Einheit Power Systems sowie zugehörige Tochtergesellschaften als aufgegebenen Geschäftsbereich ausweisen.

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Die Gespräche mit KKR und Advent International laufen bereits, wobei Rheinmetall den Verkauf bis zum ersten Quartal 2026 abschließen möchte. Die Entscheidung zum Verkauf hat bereits zu überarbeiteten Finanzzielen für das kommende Jahr geführt.

Ursprünglich hatte der Konzern mit einem Umsatzwachstum von 25 bis 30 Prozent und einer operativen Marge von etwa 15,5 Prozent gerechnet. Nun prognostiziert Rheinmetall für seine verbleibenden Geschäftsbereiche im Jahr 2025 ein Umsatzplus von 30 bis 35 Prozent. Zudem wurde die erwartete operative Marge auf 18,5 bis 19,0 Prozent angehoben.

Der Verkauf markiert eine strategische Neuausrichtung von Rheinmetall, bei der die verbleibenden Sparten künftig stärkeres Wachstum und höhere Rentabilität erwirtschaften sollen. Falls die Transaktion erfolgreich abgeschlossen wird, verändert sie die finanzielle Struktur und die operativen Prioritäten des Unternehmens grundlegend. Die finale Vereinbarung mit entweder KKR oder Advent International wird für Anfang nächsten Jahres erwartet.