30 December 2025, 22:25

Rheinmetall setzt auf Bordstein-Ladestationen – und bereitet Verkauf der zivilen Sparte vor

Eine Straße mit Fahrzeugen, Bäumen und Straßenlaternen neben einer Wasserfläche, mit einem großen Gebäude im Hintergrund.

Rheinmetall setzt auf Bordstein-Ladestationen – und bereitet Verkauf der zivilen Sparte vor

Rheinmetall treibt Verkauf seiner zivilen Sparte voran und wirbt mit Innovationen wie Bordstein-Ladestationen für Käufer

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall setzt seine Pläne zum Verkauf der zivilen Division konsequent um und präsentiert dabei Neuerungen wie kompakte Bordstein-Ladestationen, um potenzielle Investoren an der Börse zu gewinnen. Bereits 14 dieser Ladeeinheiten sind in Düsseldorf im Einsatz und stoßen auf positive Resonanz. Gleichzeitig hat der Kurs der Rheinmetall-Aktie angesichts der jüngsten geopolitischen Spannungen zugelegt.

Die Bordstein-Ladestationen, die seit dem Frühjahr serienreif sind, ermöglichen es Elektrofahrzeugen, direkt am Straßenrand mit einem Standardkabel zu laden. In Düsseldorf sind mittlerweile 14 dieser Systeme installiert – sowohl die Stadtverwaltung als auch die Nutzer zeigen sich zufrieden.

Vor fast einem Jahr hat Vorstandschef Armin Papperger die Suche nach Käufern für die zivile Automobilsparte Power Systems eingeleitet. Ziel ist es, das Unternehmen vollständig auf den Verteidigungssektor auszurichten. Um die Attraktivität der Sparte zu steigern, hebt Rheinmetall technologische Fortschritte wie die Bordstein-Ladetechnik hervor. Der Verkauf könnte bereits im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Parallel dazu ist der Aktienkurs des Konzerns gestiegen – eine Reaktion auf die jüngsten Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und ein Zeichen für die wachsende Bedeutung Rheinmetalls in der Rüstungsbranche.

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Die Bordstein-Ladestationen sind bereits im Praxiseinsatz und beweisen ihre Alltagstauglichkeit in städtischen Gebieten. Während die zivile Sparte weiterhin zum Verkauf steht, sollen Innovationen wie diese potenzielle Käufer überzeugen. Gelingt die Transaktion, wird sich Rheinmetall vollständig auf seine Rüstungsaktivitäten konzentrieren.