29 January 2026, 00:21

Rheinisch-Bergischer Kreis reformiert Rettungsdienste für mehr Sicherheit bei Extremwetter und Bränden

Eine Schwarz-Weiß-Karte der Stadt Rhein mit Straßen, Gebäuden und anderen Merkmalen sowie Textbeschriftungen.

Rheinisch-Bergischer Kreis reformiert Rettungsdienste für mehr Sicherheit bei Extremwetter und Bränden

Rheinisch-Bergischer Kreis reformiert Rettungsdienste zur Bewältigung wachsender Risiken durch Extremwetter und neue Sicherheitsbedrohungen

Der Rheinisch-Bergische Kreis hat seine Notfalldienste umstrukturiert, um den zunehmenden Gefahren durch Extremwetter und sich wandelnde Sicherheitsrisiken besser zu begegnen. Die bisherige gemeinsame Behörde für Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz und Brandschutz wurde dazu in zwei eigenständige Abteilungen aufgeteilt. Laut Behörden soll die Neuordnung die Reaktionszeiten verkürzen und die öffentliche Sicherheit in der Region weiter stärken.

Die bisherige Einheit wurde in Abteilung 38 und Abteilung 37 unterteilt. Abteilung 38 ("Rettungsdienst und Leitstelle") behält ihre bisherigen Aufgaben bei, darunter Gebührenmanagement und die Koordination der Einsatzleitstelle. Geleitet wird das Team vom Verwaltungsfachmann Thomas Hagen sowie Dr. Florian Breuer, dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes.

Die neu geschaffene Abteilung 37 ("Brand- und Katastrophenschutz") konzentriert sich auf die Brandbekämpfung, das Krisenmanagement sowie die Unterstützung der freiwilligen Feuerwehren. Die Leitung übernimmt Kreisbrandmeister Manuel Packhäuser, der die operativen Abläufe in diesen zentralen Bereichen verantwortet.

Hintergrund der Umstrukturierung sind wachsende Sorgen vor klimabedingten Extremwetterereignissen und neuen Herausforderungen im zivilen Sicherheitsschutz. Die Behörden versprechen sich von der Aufteilung eine effizientere Notfallbewältigung und eine bessere Vorbereitung des Kreises auf künftige Risiken.

Durch die Reform werden medizinische Notdienste und Brandschutz nun in getrennten Teams mit eigener Führung organisiert: Während Abteilung 38 für die Leitstellensteuerung und die Abrechnung von Rettungseinsätzen zuständig ist, obliegt Abteilung 37 die Verantwortung für Brand- und Katastrophenschutzmaßnahmen. Ziel der Änderungen ist ein schlagkräftigeres System zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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