Reform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne für mehr Wirkung
Heinz-Josef ZirmeReform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne für mehr Wirkung
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne von Familienministerin Karin Prien (CDU) zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Wie Klein kürzlich betonte, zielen die Änderungen darauf ab, die Effizienz zu steigern – nicht jedoch die finanzielle Unterstützung zu kürzen.
Prien, Politikerin der Christlich Demokratischen Union, möchte die Vergabe der Mittel innerhalb der Initiative neu strukturieren. Klein teilt ihre Einschätzung, dass einige geförderte Projekte zu sehr in sich gekapselt seien und sich vor allem auf interne Aktivitäten konzentrierten, statt eine breitere Wirkung zu entfalten. Durch eine bessere Vernetzung mit externen Partnern – etwa Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder Wohlfahrtsverbänden wie der Volkssolidarität – ließe sich die Reichweite der Projekte deutlich verstärken, so Klein.
Von den Reformen betroffen sind auch Programme zur Bekämpfung von Antisemitismus. Klein stellte klar, dass wertvolle Initiativen unter dem neuen System keine Kürzungen befürchten müssten. Seine Zustimmung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Prien das Programm konzeptionell neu ausrichten will, ohne dabei das Gesamtbudget zu reduzieren.
Im Mittelpunkt der geplanten Änderungen steht eine verbesserte Zusammenarbeit und Außenwirkung innerhalb des „Lebendige Demokratie“-Programms. Kleins Rückendeckung signalisiert Vertrauen, dass die Reformen die Förderung wirksamer Projekte weiterhin sichern werden. Die Anpassungen sollen in den kommenden Monaten in Kraft treten.






