Rechtsstreit um Schabowski-Zettel: Wer verkaufte das historische Dokument für 25.000 Euro?
Gotthold Ullmann"Sofort, ohne Verzögerung": Streit um Schabowski-Vermerk vor OVG - Rechtsstreit um Schabowski-Zettel: Wer verkaufte das historische Dokument für 25.000 Euro?
Sofort, ohne Verzögerung: Streit um Schabowski-Zettel vor dem OVG
Ein langjähriger Rechtsstreit um den berühmten Schabowski-Zettel wird nun vor Gericht weitergeführt. Das Dokument, das eine Schlüsselrolle beim Fall der Berliner Mauer spielte, wurde für 25.000 Euro an das Haus der Geschichte in Bonn verkauft. Nun kämpft ein Journalist darum, die Identität der Verkäufer aufzudecken.
Im Mittelpunkt des Streits steht eine vom Museum gegebene Zusage auf Anonymität. Während der Verhandlungen hatte das Haus der Geschichte den Verkäufern vertrauliche Behandlung ihrer Namen zugesichert. Trotz rechtlichen Drucks weigert sich die Einrichtung jedoch, diese preiszugeben.
Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob die Identität der Verkäufer weiterhin geheim bleibt. Sollte der Journalist erfolgreich sein, könnten die Namen der Beteiligten an dem 25.000-Euro-Deal öffentlich werden. Das Urteil könnte zudem einen Präzedenzfall für Transparenz bei ähnlichen historischen Erwerbungen schaffen.
