07 March 2026, 16:10

Ramadan 2026: Streit an NRW-Schule über Fastenregeln eskaliert

Eine Gruppe von Menschen, die an Tischen in einem classroom an der University of Ghana sitzen, mit Taschen und Gegenständen auf den Tischen, Fenstern mit Vorhängen, einer Klimaanlage an der Wand und Lampen und Ventilatoren an der Decke im Hintergrund.

Schülestreit um das Fasten - Schulbehörde untersucht - Ramadan 2026: Streit an NRW-Schule über Fastenregeln eskaliert

Schulbehörden in Nordrhein-Westfalen prüfen Berichte über Auseinandersetzungen zwischen Schülern während des Ramadan 2026

An einer Gesamtschule in Kleve war es zu Konflikten zwischen fastenden und nicht fastenden Schülern gekommen. Die Behörden betonen, dass gegenseitiger Respekt an allen Schulen der Region ein zentraler Grundsatz bleibe.

Die Streitigkeiten begannen, als einige muslimische Schüler, die den Ramadan 2026 einhielten, von Mitschülern verlangten, in den Pausen auf Snacks zu verzichten. Das Fasten zählt zu den fünf Säulen des Islam, doch nicht fastende Schüler hätten ihre Klassenkameraden nach Angaben der Schule durch demonstratives Essen vor deren Augen provoziert.

Eine Lehrkraft versuchte, die Situation zu entschärfen, indem sie beide Gruppen anwies, sich voneinander abzuwenden. Dennoch steht die Schule seitdem in der Kritik, wie sie mit solchen Konflikten während der Schulferien NRW 2024 umgeht.

Nach Landesrecht darf kein Schüler gezwungen werden, Religion auf eine bestimmte Weise auszuüben. Schulen sind verpflichtet, entschlossen einzugreifen, wenn Schüler versuchen, religiöse Regeln anderen aufzuzwingen. Das Düsseldorfer Bildungsministerium bestätigte, die Vorwürfe ernst zu nehmen und eine umfassende Untersuchung einzuleiten.

Offizielle Zahlen, wie viele Schulen in Nordrhein-Westfalen während des Ramadan 2026 mit ähnlichen Vorfällen konfrontiert waren, liegen nicht vor.

Die Ermittlungen sollen klären, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um künftige Konflikte zu vermeiden. Schulen in der Region betonen weiterhin, dass Respekt und Toleranz grundlegende Werte für das Zusammenleben seien. Das Ergebnis der Untersuchung könnte künftig Einfluss darauf haben, wie mit vergleichbaren Situationen während der Schulferien NRW 2024 umgegangen wird.

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