Queer-feministischer Podcast From Boom to Z startet mit Generationen-Debatten
Gerlinde HeinrichQueer-feministischer Podcast From Boom to Z startet mit Generationen-Debatten
Neuer queer-feministischer Podcast From Boom to Z gestartet
Am 29. Februar 2023 ging der neue queer-feministische Podcast From Boom to Z an den Start. Die Serie beleuchtet Generationenkonflikte – von den Babyboomern bis zur Generation Z – und hinterfragt dabei gängige Klischees über Arbeit, Politik und Gesellschaft. Produziert in Bremen, will das Format durch offene Gespräche und faktenbasierte Analysen das Verständnis zwischen den Altersgruppen fördern.
Die erste Folge widmete sich der bezahlten Arbeit und verbreiteten Vorurteilen gegenüber der Arbeitsmoral der Generation Z. Vertreter:innen dreier Generationen – Babyboomer, Generation X und Gen Z – tauschten sich über Löhne, Berufserwartungen und gesellschaftliche Zwänge aus. Themen wie die Klimakrise, die Unsicherheit bei der Rente und persönliche Ängste wurden als zentrale Faktoren genannt, die die Einstellung zu Bezahlung und Arbeit prägen.
Renate Strümpel, Leiterin von frauenseiten Bremen, erläuterte, dass der Podcast einen sinnvollen Dialog zwischen den Generationen anregen solle. Jede Folge werde Faktenchecks enthalten und sich auf Studien wie die Shell-Jugendstudie 2019 stützen, um die Diskussionen auf einer soliden Datenbasis statt auf Annahmen zu führen.
Gefördert von der Senatorin für Kultur entsteht From Boom to Z in Kooperation zwischen frauenseiten Bremen und Frauen lernen gemeinsam e.V. Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge zu Themen wie Feminismus, Politik und Literatur. Die Macher:innen hoffen, mit dem Podcast Vorurteile abzubauen und die Hörer:innen dazu zu ermutigen, über Generationsgrenzen hinweg zuzuhören.
Die Premiere setzte den Ton für eine Serie, die auf Belegen und Austausch setzt. Durch die Verbindung persönlicher Erzählungen mit fundierter Forschung bietet From Boom to Z einen strukturierten Raum für Debatten. Die kommenden Folgen werden sich weiter mit drängenden gesellschaftlichen Fragen beschäftigen – die nächste Ausgabe ist für Mitte März geplant.






