Polaris Group vereint Logistikmarken und baut Flotte massiv aus
Gerlinde HeinrichPolaris Group vereint Logistikmarken und baut Flotte massiv aus
Polaris Group strukturiert Geschäfte um und führt Salloum Logistics und Polaris Autoliners unter einer Marke zusammen
Die Polaris Group hat ihre Geschäftsaktivitäten neu organisiert, indem sie Salloum Logistics und Polaris Autoliners unter einer gemeinsamen Marke vereint. Mit diesem Schritt soll ein stärkeres, einheitlicheres Logistiknetzwerk für die Automobilbranche entstehen. Parallel zur Umfirmierung erweitert das Unternehmen seine Dienstleistungen und Flotte, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Salloum Logistics firmiert künftig als Polaris Logistics – eine Sparte, die seit ihrer Gründung 2013 auf Fahrzeugtransport, Lagerung und Verteilung spezialisiert ist. Polaris Autoliners, 2022 gegründet, bleibt weiterhin Anbieter von Vollservice-Logistiklösungen für globale Automobilhersteller.
Um die Kapazitäten auszubauen, hat die Polaris Group das neue Schiff "Polaris Mila" in Betrieb genommen, das Platz für 4.900 Pkw-Äquivalente (CEU) bietet. Zudem plant das Unternehmen, seine Lkw-Flotte zu vergrößern und neue Standorte in Polen, Tschechien und Belgien zu eröffnen. Diese Erweiterungen ergänzen die bestehenden Aktivitäten in Deutschland, Belgien, Slowenien und Rumänien.
Alleine 2025 transportierte Polaris über 650.000 Fahrzeuge für führende Automarken. Zur weiteren Stärkung des Netzes hat die Gruppe eine neue Schiffsroute eingerichtet, die das Mittelmeer, die Adria, Spanien, Nordafrika und die Türkei verbindet.
Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die Aufrechterhaltung von Lkw- und Schifffahrtskapazitäten, um mögliche Lieferkettenstörungen abzufedern. Durch den Ausbau alternativer Hafenoptionen strebt Polaris eine vollintegrierte Logistikplattform für die Automobilindustrie an.
Die Umstrukturierung und Expansion positionieren die Polaris Group als wichtigen Akteur in der globalen Automobil-Logistik. Mit einer größeren Flotte, neuen Routen und einer einheitlichen Marke ist das Unternehmen gerüstet, um die steigende Nachfrage der Automobilhersteller zu bedienen. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Herausforderungen in der Lieferkette erhöhen.