Patrick Romer verlässt das Dschungelcamp – mit sieben Kilo weniger und neuen Erkenntnissen
Gotthold Ullmann"Ein Image-Wechsel war nicht das Ziel" - Patrick Romer verlässt das Dschungelcamp – mit sieben Kilo weniger und neuen Erkenntnissen
Patrick Romer hat Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! nach 16 Tagen im Dschungelcamp verlassen. Der 34-Jährige erreichte zwar das Halbfinale, gab jedoch zu, die körperlichen und psychischen Anforderungen der Show unterschätzt zu haben. Seine Zeit im Camp war zudem von emotionalen Momenten geprägt, darunter öffentliche Liebesbekundungen an seine Freundin Annelie.
Unterdessen sah sich sein Mitstreiter Gil Ofarim weiterhin mit wachsender Unzufriedenheit der anderen Camp-Bewohner konfrontiert. Seine Teilnahme hatte bereits vor Showbeginn für Empörung gesorgt, nachdem er 2021 in einen Antisemitismus-Skandal verwickelt gewesen war. Sowohl Zuschauer als auch Camp-Kollegen zeigten sich zunehmend ungeduldig angesichts seiner Weigerung, das Thema während der zweiwochenjährigen Dreharbeiten anzusprechen.
Romer betrat den Dschungel mit dem Ruf, ein schwieriger Charakter zu sein – ein Image, das durch seinen früheren Auftritt in Promi Big Brother mit seiner Ex-Partnerin Antonia Hemmer geprägt worden war. Doch der bodenständige Landwirt betonte stets, dass es ihm nie darum gegangen sei, sein Bild in der Öffentlichkeit zu verändern. Im Abschlussinterview räumte er ein, dass es ihn freue, wenn die Menschen ihn nun anders sähen – doch das sei nie seine Absicht gewesen.
Die körperlichen Strapazen im Camp hinterließen ihre Spuren: Romer verlor während seines Aufenthalts sieben Kilogramm. Trotz aller Herausforderungen sorgte er mit herzergreifenden Botschaften an Annelie für Schlagzeilen und zeigte den Zuschauern damit eine weichere Seite seiner Persönlichkeit.
Seine Auseinandersetzungen mit Ofarim wurden in den letzten Tagen zum Gesprächsthema. Romer ging offen auf den Sänger zu und gab ihm die Möglichkeit, den Davidstern-Skandal zu thematisieren, der vor der Show für Schlagzeilen gesorgt hatte. Ofarims Verhalten hinterließ bei Romer jedoch ein mulmiges Gefühl – er beschrieb es als übertrieben selbstsicher. Die Spannungen verstärkten die wachsende Verärgerung unter den Camp-Bewohnern, darunter auch Simone Ballack, die angedeutet hatte, mehr über Ofarims Verhalten preiszugeben.
Die Show selbst verzeichnete starke Quoten mit bis zu 4,3 Millionen Zuschauern. Während Romers Dschungel-Abenteuer mit einer nachdenklichen Note endete, blieb Ofarims Anwesenheit weiter umstritten – sowohl im Camp als auch in der Öffentlichkeit.
Romer verlässt den Dschungel leichter im Gewicht, aber mit einer klareren Perspektive auf sein öffentliches Image. Seine ehrlichen Reflexionen und emotionalen Momente bildeten einen Kontrast zu den anhaltenden Kontroversen um Ofarim. Die hohen Einschaltquoten deuten darauf hin, dass das Publikum gebannt blieb – doch die Nachwehen von Ofarims Teilnahme könnten das Camp noch länger beschäftigen.
