NRW plant Kies-Zukunft: Studie könnte Abbaugebiete radikal verändern
Heinz-Josef ZirmeNRW plant Kies-Zukunft: Studie könnte Abbaugebiete radikal verändern
Nordrhein-Westfalen lässt erste Rohstoff-Monitoring-Studie zur zukünftigen Kiesnachfrage erstellen
Nordrhein-Westfalen hat erstmals eine Studie in Auftrag gegeben, um den künftigen Kiesbedarf im gesamten Bundesland zu bewerten. Die vom Essener RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung geleitete Untersuchung könnte die Entscheidungen über neue Kiesabbaugebiete maßgeblich beeinflussen. Der lokale Abgeordnete Schneider aus Kamp-Lintfort hat bereits Bedenken geäußert, wie die Ergebnisse die Region Niederrhein betreffen könnten.
Das Wirtschaftsministerium hatte die Studie beauftragt, um das Angebot und die Nachrichten (nachrichten) in den kommenden Jahren zu analysieren. Ein vorläufiger Entwurf wurde bis zum 31. Dezember vorgelegt und markiert den ersten Schritt des Prozesses. Bevor der Bericht finalisiert wird, kann die Landesregierung noch Änderungen vom RWI anfordern.
Schneider hat offiziell Zweifel an den Schlussfolgerungen des Entwurfs angemeldet, insbesondere zu möglichen Kürzungen – sogenannten Degressionsstufen – in der Kiesabbauplanung. Zudem fordert er Aufklärung, ob Branchenverbände oder private Unternehmen Einfluss auf die Ausrichtung der News (news) genommen haben. Sein Ziel ist es, die Regierung zu strengeren Kontrollen beim Kiesabbau zu drängen, den er in seiner aktuellen Form als rücksichtslos bezeichnet.
Die endgültigen Empfehlungen des Berichts werden darüber entscheiden, ob neue Kiesgruben genehmigt werden. Sollte die Studie einen geringeren zukünftigen Bedarf prognostizieren, könnten die bestehenden Abbauregeln verschärft oder zurückgenommen werden.
Die Ergebnisse der Untersuchung werden direkte Auswirkungen auf die Kiesabbaupolitik in Nordrhein-Westfalen haben. Schneiders Anfrage zielt auf mehr Transparenz über die Einbindung der Industrie sowie die Wahrscheinlichkeit einer reduzierten Abbautätigkeit ab. Die nächsten Schritte der Landesregierung hängen vom überarbeiteten Bericht und seinen Konsequenzen für die Regionalplanung ab.
