26 March 2026, 10:11

NRW gedenkt am Samstag der Kriegsopfer in bewegender Zeremonie

Steinwand mit einer Inschrifttafel und einem Helm darauf, wahrscheinlich ein Denkmal für deutsche Militärangehörige aus dem Zweiten Weltkrieg.

NRW gedenkt den Opfern von Krieg und Diktatur am Volkstrauertag - NRW gedenkt am Samstag der Kriegsopfer in bewegender Zeremonie

Nordrhein-Westfalen gedenkt am Samstag der Opfer von Krieg und Gewalt

Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr wird Nordrhein-Westfalen der Opfer von Krieg und gewaltsamer Unterdrückung gedenken. Die jährliche Gedenkveranstaltung findet in diesem Jahr in Erkelenz statt und bringt Vertreter aus Politik und Bevölkerung zusammen. In den rund 2.100 Friedhöfen der Region ruhen über 330.000 Kriegsopfer – ihre Gräber reichen bis in das Jahr 1915 zurück und umfassen Konflikte aus mehr als einem Jahrhundert.

Im Mittelpunkt der Feier steht das Gedenken an die Toten, die in den Kriegsgräberstätten des Landes bestattet sind. Dazu zählen Friedhöfe wie der Friedhof Horst-Süd in Gelsenkirchen, auf denen Soldaten beider Weltkriege, Bombenopfer aus der Zivilbevölkerung und sowjetische Zwangsarbeiter ihre letzte Ruhe fanden. Einige Gräber stammen sogar aus der Zeit des Kapp-Putsches von 1920.

Zu den Teilnehmenden gehören Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes, André Kuper, Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, sowie Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

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Die ältesten dokumentierten Gräber der Region gehen auf das Jahr 1915 zurück. Viele Friedhöfe beherbergen die sterblichen Überreste von Opfern des Ersten und Zweiten Weltkriegs, aber auch von Menschen, die gewaltsamer Unterdrückung zum Opfer fielen. Die Gedenkfeier würdigt das Leben all jener, die in mehr als hundert Jahren Konflikt ihr Leben verloren. Mit tausenden Gräbern in ganz Nordrhein-Westfalen unterstreicht die Veranstaltung die bleibenden Folgen von Krieg und Gewalt. Politiker und Bürger kommen zusammen, um über das menschliche Leid dieser historischen Ereignisse zu reflektieren.

Quelle