Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl mit klaren Finanzzielen
Mirjana SchachtNeuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl mit klaren Finanzzielen
Bernd Neuendorf ist für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. Die Entscheidung fiel während des 45. Ordentlichen DFB-Bundestags, bei dem 253 Delegierte einstimmig für ihn stimmten. Neuendorf betonte finanzielle Stabilität und zukünftige Ziele als zentrale Schwerpunkte seiner nächsten Amtszeit.
Seine Wiederwahl folgte auf eine deutliche Unterstützung durch die Delegierten des Kongresses. Neuendorf erklärte, der DFB sei unter seiner Führung stabilisiert worden, und verwies dabei auf die Beseitigung eines jährlichen Defizits von 20 Millionen Euro. Bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit versprach er, die verbleibenden Schulden des Verbandes abzubauen und den Kredit für den Frankfurter Campus vollständig zurückzuzahlen.
Auf dem Bundestag wurde zudem Silke Sinning zur Vizepräsidentin gewählt; sie setzte sich mit 124 zu 113 Stimmen gegen Silke Raml durch. Sinnings Sieg gilt als Anerkennung für ihren mutigen Ansatz und ihr Geschick, verschiedene Strömungen innerhalb des DFB zu einen.
Für die Zukunft setzte sich Neuendorf ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2029 sollen Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro aufgebaut werden. Gleichzeitig bleiben die Spannungen zwischen dem DFB und den Vereinen über die Steuerung der Entwicklung im Frauenfußball bestehen. An der Veranstaltung nahmen auch mehrere UEFA-Funktionäre teil, zeitgleich mit der Ernennung von Ehrenkapitänen für die Nationalmannschaften.
Nun steht Neuendorf vor der Aufgabe, seine finanziellen Zusagen umzusetzen und gleichzeitig die anhaltenden Konflikte um den Frauenfußball zu bewältigen. Die nächsten Schritte des DFB werden auf den Schuldenabbau und den Aufbau der finanziellen Reserven ausgerichtet sein. Silke Sinnings Rolle als Vizepräsidentin wird dabei voraussichtlich eine Schlüsselposition einnehmen.






