01 January 2026, 02:22

Neue Übersetzer:innen stärken Integration in NRW mit 14 Sprachen und Fachwissen

Vier Frauen posieren für die Kamera, jede hält ein Weinglas, mit Menschen im Hintergrund.

Neue Übersetzer:innen stärken Integration in NRW mit 14 Sprachen und Fachwissen

Eine neue Gruppe gemeindlicher Übersetzerinnen und Übersetzer hat in Nordrhein-Westfalen erfolgreich ein Ausbildungsprogramm abgeschlossen. Die nun bereits im sechsten Jahr angebotene Qualifizierung bereitet die Teilnehmenden darauf vor, in sozialen Diensten, im Bildungsbereich und im Gesundheitswesen zu unterstützen. Ihre Arbeit soll helfen, Sprachbarrieren in 14 verschiedenen Sprachen zu überwinden.

Das Kommunale Integrationszentrum führt das Programm seit 2018 durch. Der aktuelle Jahrgang absolvierte über 40 Stunden Unterricht unter der Leitung von Schewa van Uden. Voraussetzung für die Teilnahme waren muttersprachliche Kenntnisse in der jeweiligen Herkunftssprache sowie Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau.

Viele der neuen Übersetzerinnen und Übersetzer verfügen über fundierte akademische und berufliche Erfahrungen. Einige besitzen Abschlüsse in Fächern wie Ingenieurwesen oder Pädagogik, andere waren als Lehrkräfte oder in technischen Berufen tätig. Michael Rüscher betonte ihre Bedeutung für den Aufbau von Vertrauen und die Vermeidung von Missverständnissen in behördlichen Gesprächen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Übersetzerpool wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert und vom Kommunalen Integrationszentrum verwaltet. Der Einsatz der Fachkräfte wird über den Sprachendienst Gießen (DTZ in Gießen) koordiniert, ein von Akram Joud geleitetes Netzwerk. Dieses System stellt sicher, dass zertifizierte Spezialistinnen und Spezialisten für offizielle Dokumente in englisch und deutsch sowie weltweit verbreiteten Sprachen zur Verfügung stehen.

Die frisch qualifizierten Übersetzerinnen und Übersetzer werden künftig städtische Behörden, Beratungsstellen und Vereine unterstützen. Ihre Fähigkeiten sollen die Kommunikation in zentralen öffentlichen Bereichen verbessern. Der anhaltende Erfolg des Programms unterstreicht seine Rolle bei der Stärkung der Integrationsbemühungen in der gesamten Region.