Nelvie Tiafack feiert dritten K.-o.-Sieg in Folge und festigt seine Schwergewicht-Dominanz
Gotthold UllmannNelvie Tiafack feiert dritten K.-o.-Sieg in Folge und festigt seine Schwergewicht-Dominanz
Nelvie Tiafack, der aufstrebende Schwergewichtler aus Köln, feierte am vergangenen Wochenende seinen dritten Profisieg in Folge. Der 25-Jährige besiegte Piotr Cwik in der zweiten Runde durch technischen K.o. Der Kampf fand vor 13.000 Zuschauern in Oberhausen statt und war Teil des Unterprogramms von Agit Kabayels Veranstaltung.
Tiafack schrieb 2024 Geschichte, als er als erster deutscher Boxer im Superschwergewicht eine olympische Medaille gewann. Seine Bronzemedaille bei den Spielen in Paris markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere. Seitdem ist sein Übergang ins Profilager nahtlos gelungen.
Sein jüngster Sieg gelang gegen den erfahrenen Piotr Cwik. Der Schiedsrichter brach den Kampf früh in der zweiten Runde ab, nachdem Tiafack eine Serie harter Schläge platziert hatte. Der Erfolg festigt seine ungeschlagene Bilanz und stärkt seine Position in der Schwergewichtsklasse. Der bei Most Valuable Promotions unter Vertrag stehende Athlet – die Promotionsfirma gehört dem Social-Media-Star und Boxer Jake Paul – hat ehrgeizige Pläne, schnell in der Weltrangliste aufzusteigen. Nach dem Kampf bedankte er sich bei Agit Kabayel für die Chance, auf einer hochkarätigen Veranstaltung zu kämpfen. Sein Team und seine Promoter heben besonders seine Disziplin und seine K.o.-Power als zentrale Stärken hervor.
Der Sieg in Oberhausen untermauert Tiafacks Status als eines der größten Talente im Schwergewicht. Mit drei Profisiegen und einer olympischen Medaille strebt er nun nach größeren Kämpfen im Jahr 2026. Sein weiterer Weg hängt von konsequent starken Leistungen und einer klugen Kampfplanung unter seiner aktuellen Promotion ab.
