Nachbarn in Köln stoppen Betrüger – 100-Jähriger bleibt unversehrt
Heinz-Josef ZirmeNachbarn in Köln stoppen Betrüger – 100-Jähriger bleibt unversehrt
Zwei aufmerksame Nachbarn in Köln vereiteln Betrugsversuch an 100-Jährigem
Am Donnerstagnachmittag (23. Oktober) durchkreuzten zwei ältere Nachbarn in Köln die Pläne eines Betrügers, der es auf einen 100-jährigen Mann abgesehen hatte. Der Hochstapler gab sich als Bankmitarbeiter aus – doch dank der schnellen Reaktion eines 77-jährigen Nachbarn blieb der Senior ohne finanziellen Schaden.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als der Verdächtige den 100-Jährigen anrief und vorgab, für dessen Bank zu arbeiten. Unter einem Vorwand forderte er die Girokarte des Opfers. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Komplize erneut am Telefon und verlangte diesmal die Geheimnummer der Karte.
Der 77-jährige Nachbar belauschte das Gespräch, durchschaute den Schwindel und griff entschlossen ein: Er riss den Hörer an sich und legte auf. Gemeinsam stellten die beiden Männer den Betrüger zur Rede und drängten ihn aus der Wohnung.
Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen als eine Person mit Tattoos auf beiden Händen und auffällig aufgespritzten Lippen. Die Kriminalwache 25 der Kölner Polizei ermittelt nun, ob zwischen dem Anrufer und dem vor Ort aufgetauchten Mann eine Verbindung besteht.
Dank des schnellen Handelns der Nachbarn kam es zu keinem Geldverlust. Die Ermittlungen zum versuchten Betrug laufen weiter. Der Fall zeigt einmal mehr, wie gefährdet ältere Menschen durch telefonische Trickbetrugsmaschen sind.






