"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens Museum zeigt bewegende Fluchtgeschichten
Heinz-Josef Zirme"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens Museum zeigt bewegende Fluchtgeschichten
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag, 21. Juni, eine neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau der Frage, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft geprägt haben. Es handelt sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Ihre Geschichten von Vertreibung, Identität und Erinnerung bilden den Kern der Präsentation.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht wird die Geschichte lebendig: Ihre Arbeiten verbinden historische Recherche mit grafischem Storytelling, um diese Themen zu erkunden. Zudem werden lokale Bezüge hergestellt, etwa durch die Erfahrungen von Spätaussiedlern in Emmendingen.
Die Eröffnung findet am Sonntag, 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 8. November zu sehen. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
Der Eintritt ist während der regulären Öffnungszeiten frei. Die Schau bietet einen detaillierten Einblick in die Auswirkungen von Migration auf die Gesellschaft – anhand persönlicher und historischer Erzählungen. Das Projekt markiert einen neuen Kurs für das Museum unter seiner kürzlich berufenen Leitung.






