18 March 2026, 06:12

Müllgebühren und Straßenreinigung in Münster steigen 2026 deutlich an

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anzeigt, die Familien hunderte Dollar monatlich kosten k├änen.

Müllgebühren und Straßenreinigung in Münster steigen 2026 deutlich an

Müllentsorgung und Straßenreinigung in Münster werden 2026 teurer

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Die Abfallwirtschaft Münster (awm) hat die erste Gebührenerhöhung seit vier Jahren angekündigt – ab 2026 steigen die Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung in der Stadt. Grund sind gestiegene Ausgaben für Personal, Materialien und den Betrieb.

Betroffen sind sowohl die Abfallgebühren für Haushalte als auch die Dienstleistungen zur Straßenunterhaltung in ganz Münster.

Für Eigentümer bedeutet das im kommenden Jahr einen Anstieg der Müllgebühren um 6,95 Prozent. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt muss dann pro Kopf 40 Cent mehr im Monat zahlen – die Gesamtkosten steigen damit auf 6,13 Euro pro Person. Die Erhöhung folgt auf eine Phase, in der sich die Kosten für Deponiematerial in Münster-Coerde innerhalb von zwei Jahren um 25 Prozent erhöhten, bedingt durch höhere Nachfrage und Transportkosten. Ähnliche Preissprünge von 20 bis 30 Prozent verzeichneten auch Deponien in Marl, Köln und Dortmund.

Noch stärker steigen die Kosten für die Straßenreinigung: Die vollständige Säuberung von Wohnstraßen kostet künftig 7,20 Euro pro laufendem Meter und Jahr – 60 Cent mehr als bisher. Insgesamt erhöhen sich die Gebühren für die Straßenreinigung 2026 um 9,35 Prozent. Die awm warnt zudem vor weiteren Anpassungen: Für 2027 und 2028 sind bereits Steigerungen von jeweils sieben Prozent geplant.

Vielen Bürgern ist nicht bewusst, dass ihre Müllgebühren weit mehr abdecken als nur die Abfallabfuhr. Zwar werden auf den Abrechnungen nur die Entsorgung von Rest- und Bioabfall ausgewiesen, doch fließen die Gelder auch in weitere Leistungen – etwa das Kehren der Straßen, die Leerung öffentlicher Abfallbehälter oder andere Umweltdienstleistungen.

Die Gebührenanpassungen erfolgen nach Jahren stabiler Preise, doch die gestiegenen Betriebskosten machten die Erhöhungen unvermeidbar. Haushalte werden künftig monatlich etwas mehr zahlen, während die Stadt weiterhin essenzielle Abfall- und Reinigungsdienste finanziert. Weitere Steigerungen sind für die beiden folgenden Jahre bereits fest eingeplant.

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