16 March 2026, 04:11

Mönchengladbach plant riesigen E-Bus-Betriebshof auf Kasernengelände

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem Turm unter einem bewölkten Himmel.

Mönchengladbach plant riesigen E-Bus-Betriebshof auf Kasernengelände

Mönchengladbach treibt die Pläne für ein großes E-Bus-Betriebshof auf dem Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne voran. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenden Initiative für nachhaltigen Verkehr und umfasst zudem neue Entwicklungspläne für benachbarte Industriegebiete. Anwohner können die Vorschläge nun einsehen und im Rahmen einer bevorstehenden öffentlichen Anhörung ihre Meinung äußern.

Die Stadt hat das 96.200 Quadratmeter große Areal, auf dem einst die Niederrhein-Kaserne stand, von der Niederrheinischen Energie und Wasser (NEW) übernommen. Im Bebauungsplan Nr. 812/N wird der Großteil des Geländes für einen gemeinsamen Betriebshof für Mönchengladbach und Viersen vorgesehen. Rund 20 Prozent der Fläche bleiben als natürlicher Lebensraum erhalten, während der Rest Platz für Parkplätze, Ladestationen, Werkstätten und Büros für bis zu 260 Elektrobusse bietet. Der Betriebshof ist ein zentraler Baustein für das Ziel der Stadt, bis 2030 eine vollständig elektrifizierte Busflotte zu betreiben.

Zusätzlich zum Betriebshof arbeitet die Stadt am Bebauungsplan Nr. 819/N, der das benachbarte Gewerbegebiet mags nördlich der Autobahn A 61 erweitern soll. Dort entstehen Flächen für Recyclinganlagen und weitere industrielle Einrichtungen.

Interessierte Bürger können sich bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 24. März, um 18 Uhr im Raum 2028 des Rheydter Rathauses näher über die Pläne informieren. Die Unterlagen liegen zudem vom 25. März bis 24. April online sowie vor Ort zur Einsicht aus. Wer teilnehmen oder Feedback geben möchte, kann sich bis zum 22. März per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 2161/25-8565 oder -8567 anmelden.

Der neue Betriebshof wird die langfristige E-Mobilität in der Region stärken und bietet Platz für 120 Busse, die gleichzeitig parken und laden können. Die öffentlichen Stellungnahmen fließen in die finalen Planungen ein, bevor die Bauarbeiten beginnen. Die Stadt strebt an, den Umstieg auf Elektrobusse innerhalb des nächsten Jahrzehnts abzuschließen.

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