11 April 2026, 20:11

Moers-Eick startet Millionenprojekt gegen Hochwasser an der Orsoyer Allee

Überschwemmte Stadtstraße mit Wasser, das die Straße, Pfosten, Laternen, Schilder, Verkehrszeichen, Bäume, Gebäude und eine Brücke im Hintergrund bedeckt.

Moers-Eick startet Millionenprojekt gegen Hochwasser an der Orsoyer Allee

Großes Entwässerungsprojekt an der Orsoyer Allee in Moers-Eick startet

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An der Orsoyer Allee in Moers-Eick beginnt in Kürze ein umfangreiches Entwässerungsprojekt. Die von 2023 bis 2027 laufenden Arbeiten sollen die Regenwasserkanäle modernisieren und das Hochwasserrisiko in der Nähe des Moerser Brauhauses verringern. Verantwortlich für die Umsetzung ist die ENNI Stadt & Service Niederrhein, die damit strengere gesetzliche Vorgaben erfüllt.

Ab Montag, dem 17. November, beginnen die Vorbereitungen mit Probegrabungen, um unterirdische Leitungen zu lokalisieren. Während dieser Phase wird die Orsoyer Allee für eine Woche teilweise gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können das Gebiet weiterhin ungehindert passieren, Autofahrer müssen jedoch eine Umleitung über die Rheinberger Straße, Verbandsstraße und Römerstraße nehmen.

Der Zugang von der Rheinberger Straße aus wird eingeschränkt, während die Römerstraße durchgehend befahrbar bleibt. Die ENNI hat benachbarte Unternehmen schriftlich über die bevorstehenden Beeinträchtigungen informiert. Wie Projektleiter Timo Lohbeck erläutert, sind die bestehenden Versickerungsschächte den gestiegenen Wassermengen nicht mehr gewachsen – die Modernisierung sei daher unverzichtbar.

Zu den Maßnahmen gehören ein neuer Regenwasserkanal sowie eine Anlage zur Behandlung von Niederschlagswasser. Die Pläne wurden in Abstimmung mit der Stadt Moers, der örtlichen Polizei und der Feuerwehr erarbeitet, um Belästigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

Die Verbesserungen sollen vor allem Überschwemmungen in der Unterführung nahe des Moerser Brauhauses verhindern. Nach Abschluss der Arbeiten wird das modernisierte Entwässerungssystem den aktuellen rechtlichen Anforderungen entsprechen. Die Bauarbeiten sollen bis 2027 abgeschlossen sein.

Quelle