Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer und Unternehmen bedeutet
Gerlinde HeinrichMindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer und Unternehmen bedeutet
Mindestlohn in Deutschland steigt 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird 2026 erneut angehoben und erreicht dann 13,90 Euro pro Stunde. Damit setzt sich ein kontinuierlicher Anstieg fort, der 2015 mit der Einführung des Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro begann. Von der jüngsten Erhöhung werden Millionen Beschäftigte im Land profitieren.
Der gesetzliche Mindestlohn wurde in Deutschland 2015 bei 8,50 Euro eingeführt. Bis 2022 stieg er auf 12 Euro, aktuell liegt er bei 12,82 Euro. Die nächsten geplanten Anpassungen sehen vor, dass er im Januar 2026 auf 13,90 Euro und 2027 auf 14,60 Euro steigt.
Studien zufolge führt eine Erhöhung des Mindestlohns um 10 Prozent in der Regel zu einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,8 bis 7,8 Prozent. Einige Unternehmen bereiten sich bereits auf die Änderungen vor. So plant etwa ein Friseursalon in Lünen, die Preise um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen, um die höheren Lohnkosten auszugleichen.
Bis zu 6,6 Millionen Beschäftigte könnten von der Anpassung 2025 profitieren. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks bezeichnete die bevorstehenden Erhöhungen als "ausgewogen und für die Arbeitgeber im Sektor tragbar".
Der Mindestlohn wird 2026 auf 13,90 Euro steigen, bevor er im Jahr darauf auf 14,60 Euro klettert. Betriebe wie Friseursalons passen bereits ihre Preise an, während Millionen Arbeitnehmer von den Lohnerhöhungen profitieren werden. Die Änderungen spiegeln einen anhaltenden Aufwärtstrend wider, der seit der Einführung des Mindestlohns vor über einem Jahrzehnt zu beobachten ist.






