Messerangriff in Duisburg: 35-Jähriger soll versuchten Totschlag begangen haben
Gotthold UllmannMesserangriff in Duisburg: 35-Jähriger soll versuchten Totschlag begangen haben
Am 5. Juli gegen 18:30 Uhr ereignete sich in Duisburg ein schwerwiegender Messerangriff. Ein 35-jähriger Ortsansässiger mit türkischer Staatsbürgerschaft soll während eines Streits auf der Oststraße einen 38-Jährigen angegriffen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sich sein Zustand mittlerweile stabilisiert hat.
An der Auseinandersetzung waren mehrere Personen beteiligt; Passanten griffen ein, um den Angriff zu stoppen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg stufte den Vorfall später als versuchten Totschlag ein.
Am 6. Juli erließ ein Richter des Amtsgerichts Duisburg einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Die Polizei hat inzwischen eine Sonderkommission für Kapitaldelikte eingerichtet, die unter Leitung der Staatsanwaltschaft die Umstände und mögliche Motive des Angriffs untersucht.
Das Opfer befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung, seine Verletzungen gelten jedoch nicht als lebensbedrohlich. Die Ermittlungen der Behörden dauern an. Der Verdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft.
