Massivrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche gestartet
Mirjana SchachtMassivrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche gestartet
Großrazzia gegen Schwarzarbeit in Deutschlands Sicherheits- und Privatschutzbranche
In Deutschland läuft derzeit eine großangelegte Kontrollwelle gegen undeclarierte Beschäftigung in den Bereichen Sicherheit und privater Objektschutz. Über 2.100 Zollbeamte sind bundesweit im Einsatz, um Unternehmen zu überprüfen, die im Verdacht stehen, gegen Arbeitsgesetze zu verstoßen. Im Fokus stehen vor allem Dienstleister für Veranstaltungssicherheit und Gebäudeschutz.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls hat die Aktion gestartet, um illegale Beschäftigung und Sozialversicherungsbetrug aufzudecken. Die Behörden prüfen, ob Unternehmen ihre Sozialabgaben korrekt abführen und den Mindestlohn einhalten. Zudem werden Fälle untersucht, in denen Sozialleistungen möglicherweise zu Unrecht bezogen wurden.
Die Kontrollen erfolgen sowohl durch Stichproben als auch durch umfassende Betriebsprüfungen. Die Beamten sichten Personalunterlagen und überprüfen den legalen Status von ausländischen Arbeitnehmern. Bis April 2026 waren bereits 47 Unternehmen wegen möglicher Verstöße auffällig geworden.
Die FKS führt regelmäßig ähnliche Operationen in risikoreichen Branchen durch. Die aktuelle Razzia ist Teil der laufenden Bemühungen, öffentliche Einnahmen und die Sozialsysteme zu schützen. Erste vorläufige Ergebnisse der Aktion sollen noch in dieser Woche veröffentlicht werden.
Die Maßnahme unterstreicht den politischen Willen, Schwarzarbeit in besonders anfälligen Wirtschaftszweigen zu bekämpfen. Mit Tausenden eingesetzten Beamten zielt die Aktion darauf ab, faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften durchzusetzen. Die endgültigen Ergebnisse werden zeigen, wie viele Unternehmen mit Strafen oder weiteren Ermittlungen rechnen müssen.






