09 February 2026, 18:14

Lünens Stadtrat verteilt Ausschussvorsitze für die Legislatur bis 2030

Eine Stadtstraße mit Absperrgittern am Straßenrand, Fahrzeuge auf der Straße, eine Brücke auf der linken Seite, Gebäude mit Namensschildern auf beiden Seiten, Laternenpfähle und ein Himmel im Hintergrund.

Lünens Stadtrat verteilt Ausschussvorsitze für die Legislatur bis 2030

Der Stadtrat von Lünen hat seine Arbeitsstrukturen für die nächsten fünf Jahre eingerichtet. Die neuen Ausschüsse und ihre Vorsitzenden wurden auf Basis eines einheitlichen Vorschlags aller politischen Fraktionen ernannt. Ihre inhaltliche Arbeit beginnt in den kommenden Wochen mit konstituierenden Sitzungen.

Der Rat bildete sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen ständigen Ausschüsse als auch freiwillige Fachausschüsse. Diese sind an die Organisationsstruktur der Arbeitsagentur angelehnt und werden bis 2030 tätig sein.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg übernahm den Vorsitz im Haupt- und Finanzausschuss. Lars Vietze (AfD) wird den Betriebsausschuss leiten, während Dominik Kamin (CDU) den Rechnungsprüfungsausschuss übernimmt. Martina Meier (SPD) wurde zur Vorsitzenden des Wahlprüfungsausschusses ernannt.

Weitere wichtige Personalien umfassen Marie Hirschberg (CDU) als Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur, Europa und Städtepartnerschaften. Arno Feller (CDU) steht dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Mobilität vor. Rüdiger Billeb (SPD) wurde zum Leiter des Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung gewählt, und Ferhat Aydin (SPD) übernimmt den Vorsitz im Schul- und Sportausschuss. Nina Radau (GfL) leitet den Ausschuss für Bürgerservice, Soziales und Ehrenamt.

Darüber hinaus konstituierte der Rat offiziell den Jugendhilfeausschuss, den Ausschuss für Chancengleichheit und Integration sowie den Kommunalwahlausschuss.

In den vergangenen fünf Jahren blieb das politische Kräftverhältnis in Lünens freiwilligen Fachausschüssen stabil. Die CDU hielt den größten Anteil der Sitze (35–40 %), gefolgt von der SPD (25–30 %) und den Grünen (15–20 %). Kleinere Gruppen wie die FDP und unabhängige Wähler besetzten die verbleibenden Positionen. CDU und SPD waren bei der Besetzung der Vorsitzendenposten am aktivsten – die CDU stellte 60 % der Ausschussvorsitzenden, die SPD 25 %.

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Die neuen Ausschussvorsitzenden bereiten nun ihre ersten Sitzungen vor. Ihre Arbeit wird die Politik und Verwaltung Lünens bis zum Ende der Wahlperiode 2030 prägen. Die Ernennungen spiegeln die politische Zusammensetzung des Rates sowie die langjährige Ausschussstruktur wider.