Legendäres "Schwabinger 7"-Kunstwerk kehrt nach Bruckmühl zurück
Kultwerk mit Bezug zur Münchner Legende "Schwabinger 7" kehrt an seine Wurzeln zurück
Ein gefeiertes Kunstwerk, das eng mit der legendären Münchner Kneipe "Schwabinger 7" verbunden ist, findet nächste Woche an seinen Ursprungsort zurück. Das Werk des Künstlers Rupert Dorrer wird am Montag, dem 14. März, um 11 Uhr im bayerischen Bruckmühl von dem neu wiedergewählten Bürgermeister der Stadt, Richard Richter, der Öffentlichkeit präsentiert. Die Enthüllung markiert die Rückkehr eines Stücks, das tief in der Kulturgeschichte der Stadt verwurzelt ist.
Rupert Dorrers "Schwabinger 7" ist ein Mixed-Media-Gemälde auf Holz mit den Maßen 140 cm Breite und 72 cm Höhe. Entstanden ist das Werk aus einem Foto, das Dorrer von einer Wand der Kneipe vor deren Abriss aufnahm. Das einstige Zentrum des Münchner Nachtlebens wurde später durch einen Denn's Biomarkt ersetzt – der heute im Besitz des Kunstwerks ist.
Dorrer verwandelte eine der Wände der Bar in eine visuelle Hommage, indem er Farbschichten und Texturen verschmolz. Er beschreibt das Werk als Reflexion über Vergänglichkeit, die er dem beständigen Treiben am Stammtisch des "Grünen Eck" in der Schwabinger Marktstraße gegenüberstellt. Noch heute treffen sich dort der Künstler und der ehemalige Wirt des "Schwabinger 7", Gerd "Manila" Waldhauser.
Das Gemälde wird in Dorrers Galerie in Bruckmühl ausgestellt, die rund 140 Werke aus dem Landkreis Rosenheim beherbergt. Zwar ist wenig über die ursprüngliche Nutzung des Hauses in der Feilitzschstraße 7 vor dem 19. Jahrhundert bekannt, doch das Erbe der Kneipe lebt in diesem Kunstwerk weiter.
Die feierliche Enthüllung findet in Dorrers Galerie statt und bringt das Werk zurück in die Region, in der es entstand. Die Veranstaltung unterstreicht sowohl die Verbindung des Künstlers zu Münchens Vergangenheit als auch die fortwährende Geschichte des "Schwabinger 7". Nach Jahren in Privatbesitz kehrt das Kunstwerk nun wieder in die Öffentlichkeit zurück.