Langenfelds Feuerwache Nord startet trotz Bauproblemen in den Einsatz
Heinz-Josef ZirmeLangenfelds Feuerwache Nord startet trotz Bauproblemen in den Einsatz
Langenfelds neue Feuerwache Nord ist offiziell eröffnet – trotz Bauherausforderungen
Die neue Feuerwache Nord in Langenfeld hat nach überwundenen Bauhürden offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Die 10,8 Millionen Euro teure Einrichtung dient nun als Standort für den Löschzug 2 Richrath-Wiescheid, eine fusionierte Freiwilligeneinheit mit rund 85 aktiven Mitgliedern. Bürgermeister Frank Schneider übergab bei einer feierlichen Zeremonie symbolisch die Schlüssel für das fertige Gebäude.
Das Projekt sah sich während der Bauarbeiten mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert, konnte jedoch wie geplant abgeschlossen werden. Die Wache ist für einen vollständigen Löschzug mit zwei Gruppen ausgelegt und lässt sich bei Bedarf auf bis zu 100 Freiwillige erweitern. Mit einer Nutzfläche von 2.343,03 m² und einem umbauten Raum von 13.117,14 m³ bietet sie ausreichend Platz für operative Einsätze sowie administrative Aufgaben.
Die moderne Anlage gliedert sich in zwei zentrale Bereiche: einen sozialen und verwaltungstechnischen Trakt sowie eine separate Fahrzeughalle. Diese Struktur gewährleistet kurze Ausrückzeiten für Brandbekämpfung und technische Rettungseinsätze. Zwar ist die Wache bereits einsatzbereit, die offizielle Einweihung mit Öffentlichkeitsbeteiligung ist jedoch erst für das kommende Frühjahr vorgesehen.
Der Löschzug 2 Richrath-Wiescheid entstand aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Einheiten Richrath und Wiescheid. Die neue Wache bietet den Freiwilligen verbesserte Arbeitsbedingungen und ermöglicht so schnellere und effektivere Notfalleinsätze in der Region.
Die Feuerwache Nord stellt eine Investition in Höhe von 10,8 Millionen Euro in den Brandschutz Langenfelds dar. Ihr zukunftsorientiertes Design und die Kapazitäten erlauben nicht nur eine Erweiterung, sondern optimieren auch die aktuellen Einsatzabläufe. Bei der offiziellen Eröffnung im Frühjahr wird die Bevölkerung die Möglichkeit erhalten, die Einrichtung zu besichtigen.






