11 April 2026, 02:11

Kunsthaus Göttingen startet mit Jürgen Teller-Ausstellung durch – doch Spenden sind überlebenswichtig

Eine Galerie im Museum of Modern Art in New York City, die zahlreiche Gemälde zeigt, darunter eines in einer Glasvitrine, gerahmte Kunst an den Wänden und Deckenbeleuchtung.

Kunsthaus Göttingen startet mit Jürgen Teller-Ausstellung durch – doch Spenden sind überlebenswichtig

Das Kunsthaus Göttingen öffnet am 27. März 2025 nach einer Phase der Unsicherheit wieder seine Türen. Nach dem Auslaufen des Vertrages mit seinem Hauptsponsor ist die Galerie nun auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Ein Team aus lokalen Verantwortungsträgern, darunter Bürgermeisterin Petra Broistedt, hat sich eingesetzt, um die Zukunft der Einrichtung zu sichern.

Die Neuauflage ist eine gemeinsame Initiative der Göttinger Bürgermeisterin Petra Broistedt, des Verlagsgründers Gerd Steidl und des Leiters des Literaturherbstes, Johannes-Peter Herberhold. Gemeinsam wollen sie den Betrieb der Galerie aufrechterhalten und suchen gleichzeitig nach Spenden, um die laufenden Kosten zu decken. Überweisungen können an das Konto der Kunsthaus Göttingen gGmbH getätigt werden: DE17 8207 0024 0269 4230 45.

Das Kunsthaus befindet sich in der Altstadt Göttingens im Kunstquartier KuQua. Der Eintritt kostet 8 Euro, wobei Ermäßigungen für berechtigte Gruppen gelten. Kinder unter 18 Jahren sowie alle Besucher:innen am letzten Donnerstag eines jeden Monats haben freien Eintritt.

Den Auftakt des Programms bildet die Ausstellung Auschwitz-Birkenau des Fotografen Jürgen Teller, die vom 27. März bis zum 1. Juni 2025 zu sehen sein wird. Später im Jahr präsentiert Bryan Adams mit Shot by Adams seine fotografischen Arbeiten (4. September bis 1. November). Den Abschluss der Saison bilden Gemälde und Skulpturen von Jim Dine, die vom 6. November bis Ende Januar 2026 gezeigt werden.

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Geplant sind zudem ganzjährig wechselnde Großausstellungen mit international renommierten Künstler:innen.

Um den Betrieb langfristig zu sichern, ist das Kunsthaus auf Spenden angewiesen. Mit einem Mix aus hochkarätigen Ausstellungen und bezahlbarem Zugang will die Institution ihren Platz als kulturelles Zentrum der Stadt behalten. Die erste Ausstellung im März 2025 markiert einen Neuanfang für die Galerie.

Quelle