03 May 2026, 16:11

Kubicki will FDP mit klarem Kurs zurück an die Spitze führen

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa.

Kubicki will FDP mit klarem Kurs zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der FDP, bewirbt sich um den Parteivorsitz beim Bundesparteitag Ende Mai. Er behauptet, seine Kandidatur habe die Sichtbarkeit der Partei bereits gesteigert – nach einem Jahr der fast vollständigen Bedeutungslosigkeit. Sowohl Anhänger als auch Kritiker sehen die FDP nun wieder als mögliche politische Kraft.

Kubicki ist überzeugt, dass der Rückgang der öffentlichen Wahrnehmung der FDP im vergangenen Jahr innerhalb von nur drei Wochen umgekehrt wurde. Er führt dies auf seinen Wahlkampf zurück, der neues Interesse an der Partei geweckt habe. Selbst Skeptiker, so argumentiert er, würden ihn unterstützen, weil alle ein Erstarken der FDP wollten.

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Sein Ziel ist klar: Bis zum nächsten Mai soll die Partei in Umfragen deutlich über der Fünf-Prozent-Hürde liegen. Er betont, es gehe nicht um persönlichen Ehrgeiz, sondern um die Zukunftssicherung der FDP. Politische Gegner und Medien, so Kubicki, betrachteten die Partei nun wieder als fähig zu einem Comeback.

Das Verhältnis zu Henning Höne, dem FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, bleibt eng. Kubicki weist jede Spannung zurück und betont, er wolle Höne stärken, nicht schwächen. Obwohl er oft als „derjenige, der Klartext redet“ vorgestellt wird, lehnt er diese Bezeichnung ab.

Sein Publikum reagiert häufig positiv auf ihn – nicht immer wegen seiner Reden. Viele fühlen sich auf persönlicher Ebene mit ihm verbunden, angezogen von etwas, das über politische Details hinausgeht.

Kubickis Bewerbung um den FDP-Vorsitz hat die Wahrnehmung der Partei verändert. Sein Wahlkampf hat neue Aufmerksamkeit gebracht, und er erwartet Unterstützung aus allen Parteireihen. Nun geht es darum, die Umfragewerte der FDP zu steigern und ihren Platz in der deutschen Politik zu sichern.

Quelle