Kreis Wesel radelt sich mit Rekordkilometern auf Platz 13 bundesweit
Gotthold UllmannKreis Wesel radelt sich mit Rekordkilometern auf Platz 13 bundesweit
Rekordbeteiligung beim StadtRadeln 2025 im Kreis Wesel – Radfahrer legen Millionen Kilometer zurück
Die StadtRadeln-Kampagne 2025 verzeichnete im Kreis Wesel eine noch nie dagewesene Beteiligung: Tausende Radbegeisterte legten gemeinsam Millionen Kilometer zurück. Allein in Moers strampelten die Teilnehmer über 357.000 Kilometer – ein neuer Rekord für die Kreisstadt. Die Aktion, die Alltagswege mit dem Fahrrad fördert, mobilisierte tausende Einwohner aus Städten wie Dinslaken, Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn.
Im gesamten Kreis Wesel machten 2025 insgesamt 160.245 Radfahrer mit und erzielten gemeinsam 2.363.878 Kilometer. Damit sicherte sich der Kreis den 13. Platz bundesweit. Jede gefahrene Strecke zählte – ob zur Arbeit, für Besorgungen oder in der Freizeit. Die Teilnehmer dokumentierten ihre Kilometer über die Kampagnen-Website, die App oder klassisch per Strichliste.
Moers führte die Statistik an: 2.449 Radler erbrachten hier 357.062 Kilometer. Knapp dahinter folgte Kamp-Lintfort, wo 2.312 Teilnehmer 238.673 Kilometer beisteuerten. Neukirchen-Vluyn, zwar kleiner, erreichte dank 1.129 Radfahrern und 203.809 Kilometern den vierten Platz im Kreis – gemessen an der Pro-Kopf-Leistung. In Dinslaken waren es 1.530 Aktive, die 176.714 Kilometer zurücklegten.
2026 soll noch erfolgreicher werden: Kamp-Lintfort lockt mit Sachpreisen und lokalen Gutscheinen. Dinslaken plant Auszeichnungen für die aktivsten Einzelradler, Teams, Unternehmen und Gruppen – inklusive Geldpreise für Schulen und Kindergärten. Die Anmeldung für 2026 ist kostenlos auf der StadtRadeln-Website möglich, und zwar unter der jeweiligen Wohnstadt, dem Arbeitsort oder Verein.
Die Ergebnisse von 2025 unterstreichen den wachsenden Fahrradboom im Kreis Wesel, mit Spitzenreiter-Städten wie Moers und Kamp-Lintfort, die Rekordstrecken erreichten. Die Organisatoren setzen nun auf eine noch größere Beteiligung 2026 – mit Anreizen, um noch mehr Bürger zum Mitmachen zu motivieren. Die Kampagne bleibt damit eine wichtige Initiative, um das Radfahren als praktische, alltagstaugliche Alternative für Mobilität und Freizeit zu stärken.






