Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration von Neuzugewanderten durch neue Partnerschaft
Heinz-Josef ZirmeKreis Herford und Jobcenter stärken Integration von Neuzugewanderten durch neue Partnerschaft
Kreis Herford und Jobcenter Herford unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der Integrationsförderung für Neuzugewanderte
Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford haben eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Integrationsunterstützung für Neuankömmlinge zu optimieren. Die Vereinbarung vertieft ihre gemeinsame Arbeit im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM), das seit 2022 im Kreisgebiet läuft. Laut Behörden soll die Partnerschaft bessere Strukturen und eine engere Zusammenarbeit in der lokalen Integrationsarbeit schaffen.
Die Unterzeichnung erfolgte offiziell durch Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Kernpunkt der Vereinbarung ist die Einrichtung einer Vollzeitstelle für Fallmanagement im Jobcenter, die vom Kreis finanziert und personell besetzt wird. Die Stelle umfasst IT-Ausstattung, fachliche Betreuung sowie eigene Büroräume, die vom Jobcenter bereitgestellt werden.
Die neue Fallmanagerin oder der neue Fallmanager wird direkt mit Betroffenen zusammenarbeiten, um Lücken in der Integrationsförderung zu identifizieren und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Straffung von Abläufen und der Verbesserung der Abstimmung zwischen den Behörden. Dr. Nolte betonte, dass die Vereinbarung sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch der gesamten Bevölkerung im Kreis Herford zugutekomme.
Das Jobcenter wird das Fallmanagement-Team in bestehende Arbeitsprozesse und lokale Netzwerke einbinden. Ziel ist es, ein besser vernetztes System für die Steuerung von Migration und Integration auf kommunaler Ebene zu schaffen. Das KIM-Programm selbst zielt darauf ab, die behördenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und Neuzugewanderten effizientere Unterstützung zu bieten.
Durch die Partnerschaft wird die Fallmanagement-Kapazität des Kreises ausgebaut und in die Abläufe des Jobcenters integriert. Langfristiges Ziel ist es, die Teilhabe zu erhöhen und die Integration von Neuankömmlingen nachhaltig zu verbessern. Beide Einrichtungen werden nun gemeinsam die Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen von KIM vorantreiben.






