Kölns Verkehrsausschuss beschließt Radwege und Busverkehre – doch Personalmangel bremst Projekte aus
Gotthold UllmannKölns Verkehrsausschuss beschließt Radwege und Busverkehre – doch Personalmangel bremst Projekte aus
Ausschuss für Mobilität und Verkehr tagte zu Schlüsselprojekten in Köln
Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr kam zusammen, um mehrere wichtige Straßen- und Verkehrsprojekte in Köln zu beraten. Beschlüsse wurden zu Radverkehrsinfrastruktur, Busverbindungen und künftigen Straßenbauarbeiten gefasst, doch Personalmangel bleibt eine anhaltende Herausforderung.
Die Mitglieder billigten Pläne für Radwege, Busersatzverkehre und Straßensanierungen – einige Vorhaben mussten jedoch wegen Personalknappheit verschoben werden. Einstimmig unterstützte der Ausschuss einen Antrag, der den Bezirk und die Stadt auffordert, für ausreichende Ersatzverkehre auf der Buslinie S11 zu sorgen. Damit soll die Verkehrssicherheit während laufender Projekte gewährleistet bleiben.
Für die Paffrather Straße wurden Anpassungen beschlossen, darunter der Bau geschützter Radspuren auf beiden Seiten. Gleichzeitig gab der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda das Scheitern des Radwegprojekts Hasenweg in Refrath zu, nachdem das Kölner Verwaltungsgericht die Planung für rechtswidrig erklärt hatte.
Bei der Buchholzstraße sprach sich der Ausschuss für Variante 1 aus, die die bestehende Verkehrsführung weitgehend beibehält. Ein kleiner Änderungsantrag von SPD und Grünen zu den Radverkehrsregelungen wurde ebenfalls angenommen. Ähnlich verhält es sich mit dem SPD-Grünen-Antrag zur Überarbeitung des Verwaltungsentwurfs für den Lerbacher Weg – mit Fokus auf Radinfrastruktur –, der zusammen mit dem ursprünglichen Plan verabschiedet wurde.
Das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028 erhielt grünes Licht, wobei zunächst nur der Teil für 2026 finalisiert wurde. Die Sanierung der Leverkuser Straße soll nun in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen.
Personalprobleme prägten die Debatten: Aktuell ist nur eine einzige Kraft für die statische Verkehrssteuerung zuständig. Die CDU schlug vor, die Straße Auf der Kaule in Refrath zu verbreitern und die Einbahnregelung aufzuheben, um Lkw-Zufahrten zu erleichtern. Migenda wies jedoch darauf hin, dass Personalengpässe eine Umsetzung verzögern würden.
Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Verkehrs- und Radinfrastruktur der kommenden Jahre prägen. Geschützte Radwege, gesicherte Busverbindungen und Straßensanierungen sind nun auf den Weg gebracht – auch wenn Personalmangel manche Projekte bremsen könnte. Die Arbeiten an der Leverkuser Straße bleiben für 2027 geplant.






