Kölner Stadtrat diskutiert Umbenennung aller Spielplätze in Bewegungsflächen
Mirjana SchachtKölner Stadtrat diskutiert Umbenennung aller Spielplätze in Bewegungsflächen
Der Kölner Stadtrat wird auf seiner nächsten Sitzung über die Umbenennung von Spielplätzen beraten. Der Vorschlag sieht vor, den Fokus auf „Spiel- und Bewegungsflächen“ für alle Altersgruppen zu legen. In der gesamten Stadt gibt es rund 700 solche Flächen, die sowohl von Kindern als auch von Jugendlichen genutzt werden.
Vor zwei Jahren beschloss die Stadtverwaltung, die Schilder mit der Aufschrift „Spielplatz“ durch „Spiel- und Bewegungsfläche“ zu ersetzen. Die Änderung sollte die breitere Nutzung über die Zielgruppe der kleinen Kinder hinaus widerspiegeln.
Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich gegen die Priorisierung dieser Umbenennung ausgesprochen. Sie hält das Thema für unnötig und unterstützt nicht, dass es zu einer zentralen Angelegenheit wird. Auch der Website-Redakteur Kristof Kien kritisierte den Schritt und forderte die Bürgermeisterin auf, das Verfahren zu stoppen.
Der Rat wird am 4. September über die Angelegenheit abstimmen. Bei einer Zustimmung könnten die neuen Schilder an Kölns 700 Spielflächen erscheinen. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Umbenennung vorangetrieben oder verworfen wird.
