Hunderte protestieren in Hamm für reproduktive Gerechtigkeit und gegen Kirchenpositionen
Mirjana SchachtHunderte protestieren in Hamm für reproduktive Gerechtigkeit und gegen Kirchenpositionen
Demonstration für reproduktive Gerechtigkeit und gegen Haltung der katholischen Kirche zu Abtreibungen in Hamm
Am 5. Februar 2023 fand in Hamm eine Kundgebung für reproduktive Gerechtigkeit statt, bei der gleichzeitig gegen die Haltung der katholischen Kirche zu Abtreibungen protestiert wurde. Rund 500 Teilnehmende zogen durch die Innenstadt, bevor sie sich vor dem Landesarbeitsgericht versammelten.
Die Demonstration begann um 10 Uhr auf dem Marktplatz. Die Protestierenden zogen über die Widumstraße und die Marker Allee und erreichten gegen 11:40 Uhr das Landesarbeitsgericht. Einige Straßen wurden vorübergehend gesperrt, was zu leichten Verkehrsbehinderungen führte.
Gleichzeitig fand vor dem Gericht eine kleinere, separate Kundgebung unter dem Titel "Menschenwürde und das Recht auf Leben für alle Menschen" statt. An dieser stationären Veranstaltung nahmen etwa 14 Personen teil. Beide Versammlungen verliefen friedlich, ohne gemeldete Zwischenfälle.
Offizielle Aufzeichnungen über die Teilnehmerzahlen ähnlicher Demonstrationen für reproduktive Rechte in Hamm der vergangenen fünf Jahre (2021–2025) liegen nicht vor.
Die Kundgebung endete ohne Störungen, wenn auch die Straßensperrungen zu einigen Verkehrsverzögerungen führten. Die Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Debatten über reproduktive Rechte und den Einfluss religiöser Institutionen auf die Abtreibungspolitik. In jüngster Zeit wurden keine weiteren Demonstrationen zu diesem Thema verzeichnet.
