01 January 2026, 16:30

Hamburgs Neujahrsempfang vereint Tradition und Bürgerdialog im Rathaus

Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen, zwei ausländische Flaggen, ein oranger Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.

Tschentscher begrüßt Bürger zur Neujahrsfeier im Rathaus - Hamburgs Neujahrsempfang vereint Tradition und Bürgerdialog im Rathaus

Hamburgs traditioneller Neujahrsempfang fand im Rathaus statt – und zog hunderte Bürgerinnen und Bürger sowie internationale Gäste an. Die seit dem 18. Jahrhundert bestehende Veranstaltung hat sich im Laufe der Zeit zu einem Format gewandelt, das ein breiteres Publikum einbezieht. In diesem Jahr standen Reden, Musik und die Möglichkeit im Mittelpunkt, mit den Stadtoberen persönlich ins Gespräch zu kommen.

Die Wurzeln des Neujahrsempfangs reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als er ursprünglich Diplomaten und hochrangigen Würdenträgern vorbehalten war. 1926 öffnete der Erste Bürgermeister Hamburgs die Veranstaltung für die Öffentlichkeit – seitdem können Bürgerinnen, Bürger und internationale Besucher teilnehmen.

Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) begrüßten die Gäste mit eigenen Ansprachen. Auch Oppositionsführer Dennis Thering (CDU) war anwesend, ebenso wie Deniz Celik von der Linken, die die Präsidentschaft der Bürgerschaft vertrat. Das Polizeiorchester Hamburg und ein Chor umrahmten den Abend musikalisch. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich mit Tschentscher und Fegebank fotografieren zu lassen. Einige erschienen sogar in historischen Kostümen und verleihen der Feier so eine besondere Note.

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Der Empfang unterstrich Hamburgs Engagement für Offenheit und steht in einer fast hundertjährigen Tradition. Mit Musik, Reden und Bürgerbeteiligung markierte die Veranstaltung den Auftakt ins neue Jahr im politischen und kulturellen Kalender der Stadt. Veranstalter und Gäste feierten den Abend als Moment der Einheit und des Rückblicks.