19 June 2026, 12:12

Hamburgs erste Dance Triennale verwandelt die Stadt in eine Tanzbühne

Sie tanzen im Regen

Hamburgs erste Dance Triennale verwandelt die Stadt in eine Tanzbühne

Hamburg wird mit der ersten Dance Triennale zum großen Tanzzentrum

Hamburg entwickelt sich zu einem bedeutenden Knotenpunkt für Tanz – dank der ersten Dance Triennale, die von der Kulturstiftung des Bundes unterstützt wird. Das Festival feiert den Tanz in all seinen Facetten und verspricht intellektuelle, körperliche und künstlerische Bereicherung für Teilnehmende und Publikum gleichermaßen.

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Die Triennale ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hamburg Ballett/Staatsoper Hamburg, des Kampnagel und des K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Sie entsteht vor dem Hintergrund jüngster Spannungen in der Hamburger Tanzszene, insbesondere nach dem Dennis-Volpi-Skandal, und soll Brücken innerhalb der Community neu bauen. Gleichzeitig kooperiert die Initiative mit der 9. Fotografie-Triennale – ein Symbol für die kreative Verbindung beider Kunstformen.

Das Programm umfasst bis zum 21. Juni über 40 Veranstaltungen. Höhepunkte sind unter anderem die City Parade, die Hamburgs Straßen in eine Bühne für mehr als 500 Tänzer:innen aus über 30 Gruppen verwandelt. Zudem werden Stücke wie Seeking Unicorns von Chiara Bersani und Unearth von Jefta van Dinther aufgeführt. Formate wie Polipolis von Regina Rossi oder Moving Meetings fördern den Austausch innerhalb der Tanzszene.

Beteiligt sind Künstler:innen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Stilen und Richtungen – von der School for Contemporary Dance Hamburg über Rolling Good Times und das Hamburg Ballett bis zur HipHop Academy. Ihre Beiträge spiegeln das Anliegen der Triennale wider: die Vielfalt des Tanzes zu würdigen.

Den Auftakt bildet die farbenfrohe City Parade, mit der Hamburg seinen Anspruch unterstreicht, zum „Hotspot des Tanzes“ zu werden. Das Festival bringt Künstler:innen, Gruppen und Publikum zusammen, um die lebendige und vielschichtige Tanzkultur der Stadt zu präsentieren. Gleichzeitig soll es die Gemeinschaft stärken und eine Plattform für Kreativität und Zusammenarbeit bieten.

Quelle