25 March 2026, 16:15

Hamburger Promis und Kulturschaffende kämpfen für schnelleren Klimaschutz bis 2040

Plakat mit Text und Logo, das 'Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030' verkündet und sich für die Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 einsetzt.

Kulturelle Szene setzt sich für Klimaneutralität bis 2040 ein - Hamburger Promis und Kulturschaffende kämpfen für schnelleren Klimaschutz bis 2040

Über 80 Schauspieler:innen, Kulturschaffende und Persönlichkeiten aus Hamburg unterstützen eine Bürgerinitiative für schnelleren Klimaschutz

Die Kampagne mit dem Namen "Hamburg-Zukunftsentscheid" fordert, dass die Stadt bereits bis 2040 klimaneutral wird – fünf Jahre früher als bisher geplant. Über die Vorlage wird am 12. Oktober abgestimmt.

Ziel der Initiative ist es, das Hamburger Klimaschutzgesetz zu verschärfen. Dazu gehören verbindliche Jahresgrenzen für CO₂-Emissionen sowie klare Vorgaben für verschiedene Sektoren, die sich am bestehenden Klimaplan der Stadt orientieren. Werden die Ziele verfehlt, müssen Notfallmaßnahmen greifen, um Hamburg wieder auf Kurs zu bringen.

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Kultureinrichtungen wie das Schauspielhaus, Kampnagel, das Ernst-Deutsch-Theater und die Hamburger Kunsthalle haben sich öffentlich hinter die Initiative gestellt. Bisher hatten sich jedoch keine dieser Institutionen vor dem Referendum 2023 konkret zu klimaneutralen Maßnahmen verpflichtet. Zu den Unterzeichner:innen zählen Schauspieler wie Mirco Kreibich, Pheline Roggan, Merlin Sandmeyer, Pascal Houdus und Barbara Nüsse, die am Schauspielhaus für ein "Ja" warben. Auch Bjarne Mädel, Maximilian Mundt und Lina Beckmann unterstützten den offenen Brief.

Der Plan berücksichtigt zudem soziale Aspekte: Die Kosten für energetische Sanierungen sollen nicht einseitig auf Mieter:innen abgewälzt werden, um Klimaziele und Bezahlbarkeit in Einklang zu bringen.

Am 12. Oktober entscheidet das Referendum, ob Hamburg strengere Klimaregeln einführen wird. Bei einer Annahme müsste die Stadt jährliche Emissionsobergrenzen durchsetzen und bei Zielverfehlungen gegensteuern. Der Erfolg der Initiative würde auch von Kultureinrichtungen und öffentlichen Institutionen verlangen, sich an die neuen Fristen zu halten.

Quelle