29 June 2026, 18:21

Großübung simuliert schweren Verkehrsunfall mit Dutzenden Verletzten

FW-KLE: Großübung in Kleve: Rettungskräfte trainieren Busunfall mit 26 Betroffenen

Großübung simuliert schweren Verkehrsunfall mit Dutzenden Verletzten

Großübung für den Ernstfall am Samstag, 6. September 2026

Am vergangenen Samstag fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der Feuerwehrkräfte, Rettungssanitäter, das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst beteiligt waren. Das Szenario sah einen schweren Unfall mit einem Reisebus, einem Pkw und einem Fußgänger vor.

Die Übung begann mit einer simulierten Kollision, bei der Fußballfans in einem Reisebus verwickelt waren. Zudem prallten ein Auto und ein Fußgänger zusammen, was eine komplexe Rettungslage schuf. Rund 70 Einsatzkräfte und 30 Statisten nahmen an der Übung teil.

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Der Einsatzleiter erklärte den Vorfall zum Massenanfall von Verletzten (MANV), woraufhin zusätzliche Unterstützung angefordert wurde. Die Teams richteten mehrere Einsatzabschnitte ein, bauten Funkverbindungen auf und bereiteten eine Behandlungszone vor. Die Feuerwehr befreite eingeklemmte Patienten, während das medizinische Personal sich auf die Versorgung der Verletzten vorbereitete.

Insgesamt waren 26 Personen in das Szenario eingebunden. Mithilfe von Patientenbegleitkarten verfolgten die Organisatoren Verletzungen und Maßnahmen. Nach etwa drei Stunden endete die Übung; alle Beteiligten trafen sich anschließend an der Feuerwehrwache Reichswalde, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Übung diente der Erprobung der Zusammenarbeit zwischen Rettungsdiensten und Einsatzkräften. Sie simulierte eine hochdynamische Lage mit mehreren Verletzten und erforderte schnelles Handeln. Im Rahmen der Nachbesprechung in der Feuerwehrwache werteten alle beteiligten Organisationen ihre Leistungen aus.

Quelle